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Factsheet: Begrenzung des Gehörschadenrisikos bei Opernaufführungen

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Ausgabe
01.07.2013

Beschreibung

Für Menschen, die beruflich mit Musik zu tun haben, sind Gehörschäden besonders dramatisch. Schliesslich sind sie in ihrem Beruf auf ein exzellentes Gehör angewiesen. Ausserdem sind sie während einer Oper oft bereits einem hohen Schallpegel durch das Orchester ausgesetzt.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Zusatzbelastungen des Gehörs durch Bühneneffekte so beschränkt werden, dass das Risiko eines Gehörschadens nicht erheblich ansteigt. Bühneneffekte sind beispielsweise Knalle, Explosionen, Einspielungen über Lautsprecher oder Effekte wie Donnerblech, Windmaschine und anderes mehr.

Die zusätzliche Schallbelastung darf in der Summe 80 dB(A) gemittelt über eine Stunde nicht überschreiten. Maximal-Schalldruckpegel über 110 dB(A) sind zu vermeiden. Veranstalterinnen und Veranstalter müssen durch Messungen sicherstellen, dass Bühneneffekte diese Grenzwerte einhalten.

Im Factsheet «Empfehlung zur Begrenzung des Gehörschadenrisikos bei Opernaufführungen» erhalten Veranstalterinnen und Veranstalter von Opern wichtige Hinweise zur Messung von möglicherweise kritischen Schallereignissen und zu vorsorglichen Massnahmen.

Laden Sie unsere Empfehlungen hier herunter und überprüfen Sie Ihre Veranstaltung hinsichtlich der Schallbelastung Ihrer Musikerinnen und Musiker. So reduzieren Sie das Risiko von Gehörschäden.

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