Sandstrahlen: Sicherheit für Mensch und Umwelt – Factsheet

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Standard Variante
Bestellnummer
44043.D
Infomittel
Dokument, PDF
Ausgabe
01.10.2007

Beschreibung

Der Fachbegriff für Sandstrahlen ist «Druckluftstrahlen mit festem Strahlmittel». Diese Art der Oberflächenbehandlung wird beispielsweise bei Rost, Verschmutzungen und alten Farbanstrichen eingesetzt.

Als Arbeitgeber müssen Sie das Risiko für Berufskrankheiten so tief wie möglich halten. Tatsächlich ist Sandstrahlen eine gefährliche Arbeit, die Silikose auslösen kann. Diese Krankheit können Sie nur dann mit Sicherheit verhindern, wenn Sie kein quarzhaltiges Material verwenden. Alternativen gibt es genug, beispielsweise Elektrokorund, Carborundum, Schlakkensand oder metallische Strahlmittel wie Stahlgranulat.

Im Zusammenhang mit den Strahlmitteln verweisen wir auf die Verfügung des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI). Sie besagt, dass gesundheitsgefährdende Stoffe durch harmlosere ersetzt werden müssen, wenn dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist.

Neben der Sicherheit Ihrer Mitarbeitenden müssen Sie auch die Umweltschutz-Vorschriften einhalten. Zwei Massnahmen, mit denen Sie Mensch und Natur schützen:

  • Ein Sandstrahlhelm mit Frischluftzufuhr ist für Ihre Fachleute zwingend. Die Luft muss bei kalter Witterung erwärmt werden.
  • Zum Schutz der Umwelt sind Sie verpflichtet, an Brücken, Gebäuden oder Gerüsten einen Staubschutz anzubringen.

In unserem Factsheet informieren wir Sie detaillierter über die Vorschriften und gebotenen Sicherheitsvorkehrungen.

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