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Stolperparcours

Auf diesem Parcours lernen Ihre Mitarbeitenden, in welchen Alltagssituationen es häufig zu Sturzunfällen kommt. Durch die erlebnisorientierte Vermittlung hinterlässt der Workshop mit Fachperson einen bleibenden Eindruck. Mit dieser Veranstaltung helfen Sie mit, Unfälle und Verletzungen durch Stolpern und Stürzen zu reduzieren.

Inhalt

Kurz und bündig

Sturz- und Stolperunfälle stehen an der Spitze der Unfallstatistik. Um aufzuzeigen, weshalb das so ist, begehen Ihre Mitarbeitenden die Stationen des Stolperparcours. Dabei erleben sie unmittelbar, welche Gefahr von Treppen, Unordnung, falschem Schuhwerk oder auch Ablenkung ausgeht.

Stolpersturz: ein falscher Schritt genügt

Alois Keller ist wegen einer Unachtsamkeit gestolpert. Die Folge: sechs OPs und langjährige Berufsunfähigkeit. Die Details zu dieser Leidensgeschichte erfahren Sie hier.

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Ziele

Dieser Workshop mit Fachperson trägt dazu bei:

  • dass Mitarbeitende die latente Gefahr von Unfällen durch Stolpern und Stürzen wahrnehmen
  • dass sie die häufigsten Alltagssituationen für Sturzunfälle kennen
  • dass sie verstehen, weshalb fehlende körperliche Fitness das Unfallrisiko steigert
  • dass sie vermehrt auf Ordnung, richtiges Schuhwerk und konzentriertes Gehen achten

Zielgruppe

  • Das Präventionsmodul richtet sich an alle Mitarbeitenden.

Inhalt

  • Der Parcours ermöglicht die Simulation typischer Stolpersituationen.
  • Nach dem Workshop formulieren die Teilnehmenden einen konkreten Vorsatz, wie sie ihr Risiko für Sturz- und Stolperunfälle reduzieren wollen.

Die 7 Stationen des Stolperparcours

Beim Begehen des Parcours werden Ihre Mitarbeitenden mit verschiedenen Situationen konfrontiert. Durch die Simulation verschiedener Stolperfallen erleben sie die Gefahren hautnah, was den Lerneffekt erhöht.

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Station 1 «Wanderweg»: Vorsicht, denn beim Wandern über Stock und Stein ist ein Stolperer schnell passiert.
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Station 2 «Balancierbalken»: Wer hält die Balance? Das Gleichgewichtsgefühl ist zentral für weniger Stolperunfälle.
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Station 3 «Laufsteg»: Wer meistert diesen Weg ohne zu stolpern?
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Station 4 «Bodenbeläge und Treppen»: Oft sind Treppen und Beläge schuld, wenn Personen stürzen oder stolpern.
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Station 5 «Glatteis»: Gleitende Platten simulieren Eis- und Schneeglätte. Da verliert man schnell die Bodenhaftung.
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Station 6 «Wackelbretter»: Auf dem wackligen Untergrund wird die Gefahr von Stürzen real wahrgenommen.
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Station 7 «Baustelle»: Unordnung im Betrieb und zuhause bietet einen idealen Nährboden für Stolperunfälle.
Station 2 «Balancierbalken»

Rahmenbedingungen

Vorbereitung20 Minuten
Durchführung1 Stunde
OrtBei Ihnen im Betrieb
GruppengrösseMind. 30 Teilnehmende, pro Gruppe max. 12 Personen
DurchführungsartMit Fachperson
CHFCHFCHF
KostenAb CHF 800.–

Raumbedarf und Infrastruktur

  • Raum mit 80 Quadratmetern freier Bodenfläche
  • Stromanschluss: 230 V
  • Kostenlose Anlieferung des Stolperparcours (4 Paletten) inklusive technischem Equipment wie Bildschirm oder Flipchart

Vorgehen

  • Frühzeitige Buchung des Präventionsmoduls (mindestens 8 Wochen im Voraus)
  • Information zum Workshop an Mitarbeitende
  • Besprechung Anlieferung und Durchführung mit Fachperson
  • Aufbau des Parcours durch Logistikunternehmen mit Unterstützung einer Person aus dem Betrieb
  • Einrichten der Hilfsmittel durch Fachperson
  • Einleitung mit Angaben zum Programm und zu den Zielen
  • Erste Begehung* des Stolperparcours ohne Hilfsmaterial, danach Erlebnisse und Erkenntnisse der Teilnehmenden sammeln
  • Zweite Begehung* des Stolperparcours mit Hilfsmaterial (Schuhüberzieher, Handy mit Kopfhörern, Kugelbahn-Kisten), danach Mitarbeitende zum Lerneffekt und zum künftigen Verhalten befragen 
  • Alle Teilnehmenden unterschreiben auf dem «Commitment-Plakat»
  • Einholen des Feedbacks bei den Teilnehmenden

* Benutzung nicht mit nassen und stark verschmutzten Schuhen

  • Abbau des Parcours durch Logistikunternehmen mit Unterstützung einer Person aus dem Betrieb
  • Allfälliges Feedback an Vorgesetzte
  • Regelmässige Kontrolle, ob das Gelernte umgesetzt wird

Unfallprävention ist ein laufender Prozess. Mit regelmässig durchgeführten Präventionsmodulen fördern Sie das eigenverantwortliche Handeln Ihrer Mitarbeitenden. Planen Sie deshalb Ihre nächste Aktivität frühzeitig.