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10. Februar 2020 | Medienmitteilung

Suva erzielt Anlageperformance von 9,3 Prozent

Die Suva erzielte im Geschäftsjahr 2019 auf den Kapitalanlagen eine Anlageperformance von 9,3 Prozent. Den grössten Beitrag zu dieser erfreulichen Performance leisteten die Aktienanlagen. Die Investitionen in Obligationen, Kredite, Immobilien und Alternativanlagen trugen ebenfalls positiv zur Performance bei. Die gesetzlich vorgegebenen finanziellen Verpflichtungen sind vollumfänglich gedeckt.

Inhalt

Im Geschäftsjahr 2019 erreichte die Gesamtperformance der Suva 9,3 Prozent. Sie lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 4,5 Prozent. Dank des weltweit starken Anstiegs der Aktienmärkte leisteten die Aktienanlagen den grössten Beitrag zu dieser positiven Anlageperformance. Auch die Investitionen in Obligationen, Kredite, Immobilien und Alternativanlagen trugen mit ihren durchwegs positiven Performancewerten zu diesem Resultat bei. Die Geldmarktanlagen litten hingegen weiterhin unter den Negativzinsen und infolge der Zinsdifferenz zu den ausländischen Währungen fielen bei den Absicherungen der Fremdwährungsrisiken teils beträchtliche Kosten an.

Rückstellungen und Eigenmittel

Das Anlagevermögen der Suva stieg im Jahr 2019 von 50 auf 54 Milliarden Franken. Diese Mittel sind zweckgebunden. Sie decken die gesetzlich vorgeschriebenen Rückstellungen für die rund 85'000 Renten, für künftige Heilkosten und Taggelder sowie für weitere gesetzliche Versicherungsleistungen aus bereits geschehenen Unfällen und Berufskrankheiten. Für die versicherungstechnischen Risiken und die Anlagerisiken bestehen zudem angemessene Eigenmittel, deren Mindestwert gesetzlich vorgegeben ist. Die Versicherten profitieren in Form von tieferen Prämien von überschüssigen Rückstellungen und Eigenmitteln. Seit 2013 konnte der Werkplatz Schweiz so um insgesamt rund eine Milliarde Franken entlastet werden. Über die Verwendung der Mittel aus dem Anlageresultat 2019 entscheidet der Suva-Rat am 5. Juni 2020.

Anlagestrategie

Die Suva ist finanziell unabhängig und ihre Anlagestrategie darauf ausgelegt, die gesetzlichen Finanzierungsziele zu erfüllen. Dank gesicherter Prämieneinnahmen verfolgt die Suva eine langfristige Anlagestrategie und kann einen wesentlichen Anteil ihres Vermögens in Aktien, Immobilien und Alternativanlagen anlegen. Am ehesten ist die Anlagestrategie der Suva mit denjenigen von grossen Pensionskassen vergleichbar. Für das Jahr 2019 liegt die Performance der Suva aufgrund des hohen Anteils nicht kotierter Anlagen mit 9,3 Prozent unter dem BVG 25-­2015-­Index von Pictet mit 10,3 Prozent und unter dem Wert des Schweizer Pensionskassen Index der Credit Suisse mit 11,5 Prozent. Im langfristigen Vergleich seit dem 1. Januar 2000 hat die Suva eine kumulative Performance von 107,2 Prozent erzielt. Für den BVG 25­-(2000/2005/2015)-­Index waren es 98,9 Prozent und für den Pensionskassenindex der Credit Suisse 86,1 Prozent. 
Detaillierte Angaben zum Geschäftsjahr 2019 präsentiert die Suva an ihrer Bilanzmedienkonferenz vom 5. Juni 2020 in Luzern.

Weitere Informationen

  • Film zum Thema Rückstellungen und Eigenmittel der Suva
  • Factsheet zum Thema Die Rückstellungen und Eigenmittel

Medienkontakt

Über die Suva

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturstandorten und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4500 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts versichert sie rund 130 000 Unternehmen mit über zwei Millionen Berufstätigen gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes die Militärversicherung sowie die Unfallversicherung für Personen in IV-Massnahmen. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten weiter. Im Suva-Rat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.

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