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30. November 2023 | Medienmitteilung

Erhöhte Brandgefahr durch Kerzen in der Adventszeit

Am kommenden Sonntag beginnt die Adventszeit. Kerzen sorgen in dieser Zeit für eine besinnliche Stimmung. Eine sanft flackernde Kerze kann jedoch innert Kürze einen Wohnungs- oder Hausbrand verursachen. Die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB, die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU und die Suva zeigen auf, wie sich Brände einfach verhindern lassen.

Inhalt

Kerzen und Dekorationen sorgen in der Adventszeit für eine besinnliche Atmosphäre. Oft wird dabei vergessen, dass damit auch ein erhöhtes Brandrisiko verbunden ist. Eine sanft flackernde Kerze kann innert Kürze eine ganze Wohnung in Schutt und Asche legen. Die Statistik zeigt: Das Brandrisiko durch Kerzen, Zündhölzer usw. nimmt in der Adventszeit stark zu. Allein in den Weihnachtstagen gibt es sechsmal mehr solcher Brände als im November. Die meisten durch Kerzen verursachten Brände ereignen sich aufgrund von Unachtsamkeit. Das heisst: Sie hätten verhindert werden können. 

Deshalb: Schauen Sie vor dem Verlassen eines Raumes immer zurück, ob die Kerzen ausgelöscht sind. Unbeaufsichtigte Kerzen können umkippen und leicht brennbare Gegenstände entzünden. Trockene Zweige von Adventskranz oder Weihnachtsbaum fangen rasch Feuer. Auf einem dürren Adventsgesteck oder Christbaum sollten deshalb keine Kerzen mehr angezündet werden. Als brandtechnisch ungefährliche Alternative etablieren sich LED-Lichterketten und LED-Kerzen.  

Mit folgenden Vorsichtsmassnahmen lassen sich Brände einfach vermeiden:

  • Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen.
  • Kerzen immer standsicher auf feuerfeste Unterlagen stellen. Dabei auf ausreichenden Abstand zu Textilien, Dekorationen und anderen brennbaren Materialien achten.
  • Kerzen auswechseln, bevor sie ganz niedergebrannt sind – spätestens zwei Fingerbreit oberhalb des Adventskranzes oder der Weihnachtsbaumzweige.
  • Auf trockenen Adventskränzen und Weihnachtsbäumen keine Kerzen anzünden.
  • LED-Kerzen und LED-Lichterketten verwenden. Diese sind sicherer als Kerzen mit offener Flamme.
  • Besonders vorsichtig sein, wenn Kinder oder Haustiere im Raum sind. Zündhölzer und Feuerzeuge ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

 Weitere Sicherheitstipps unter www.bfb-cipi.ch/sicher-feiern

Über die Suva

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturstandorten und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4500 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts versichert sie rund 130 000 Unternehmen mit über zwei Millionen Berufstätigen gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes die Militärversicherung sowie die Unfallversicherung für Personen in IV-Massnahmen. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten weiter. Im Suva-Rat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.

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