Gemeinsam für eine rasche Wiedereingliederung
Eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Ärzteschaft und Sozialversicherungen ermöglicht es Personen, nach einem Unfall oder einer Berufskrankheit schneller an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Eine klare Kommunikation und Koordination erleichtern die berufliche Wiedereingliederung und unterstützen alle Beteiligten.
Inhalt
Kurz und bündig
Arbeitgebende, Ärzte und Ärztinnen, Sozialversicherungen und Verbände arbeiten bei der beruflichen Wiedereingliederung von Verunfallten und Personen mit Berufskrankheit eng zusammen.
- Eine effiziente Kommunikation und Koordination sind entscheidend.
- Die Beteiligten benötigen unterschiedliche Informationen.
- Kantonale Vereinbarungen regeln die Zusammenarbeit.
- Die Zusammenarbeitsvereinbarungen regeln den Informationsaustausch.
Unternehmen, Ärzteschaft und Sozialversicherungen arbeiten gemeinsam daran, dass Verunfallte und Personen, die eine Berufskrankheit haben, möglichst rasch an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können.
Eine gute Zusammenarbeit unterstützt alle Beteiligten. Sie erleichtert die Planung und sorgt für eine schnellere berufliche Wiedereingliederung.
Warum eine rasche Rückkehr wichtig ist
Je länger eine Arbeitsunfähigkeit dauert, desto schwieriger wird die Rückkehr an den Arbeitsplatz. Studien zeigen: Bereits nach sechs Monaten ohne berufliche Tätigkeit sinken die Chancen auf eine erfolgreiche Wiedereingliederung deutlich.
Die Zusammenarbeit einfach erklärt
In unserem Video erfahren Sie, wie Unternehmen, Ärzteschaft und Sozialversicherungen zusammenarbeiten und welche Informationen für die Wiedereingliederung wichtig sind.
Rolle der Ärzteschaft bei der Wiedereingliederung
Ärzte und Ärztinnen leisten einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Wiedereingliederung. In unserem Video erfahren Sie, wie sie betroffene Personen unterstützen und Aufwände abrechnen können.
Wer arbeitet zusammen?
Folgende Beteiligte unterstützen die Wiedereingliederung:
- Arbeitgebende
- behandelnde Ärzte und Ärztinnen
- Sozialversicherungen
Alle Beteiligten bringen wichtige Informationen ein. So lassen sich geeignete Massnahmen frühzeitig planen.
Erfolgsfaktor Kommunikation
Eine abgestimmte Kommunikation und Koordination erleichtern die Zusammenarbeit aller Beteiligten, beschleunigen den Prozess der Wiedereingliederung und ermöglichen betroffenen Personen die bestmögliche Unterstützung.
Dabei benötigen alle Beteiligten unterschiedliche Informationen:
- Arbeitgebende benötigen möglichst genaue Angaben dazu, wann und unter welchen Voraussetzungen die betroffene Person wieder arbeiten kann. Das erleichtert die Anpassung des Arbeitsplatzes und die Ressourcenplanung.
- Behandelnde Ärzte und Ärztinnen benötigen Informationen zur Arbeitssituation sowie zu möglichen Wiedereingliederungsangeboten oder Schonarbeitsplätzen. So können sie besser beurteilen, welche Tätigkeiten möglich sind.
- Sozialversicherungen benötigen frühzeitig Angaben zum Arbeitsplatz und zu möglichen Schonarbeitsplätzen sowie zur voraussichtlichen Behandlungsdauer und Arbeitsunfähigkeit. So können sie notwendige Massnahmen für die Wiedereingliederung rechtzeitig organisieren.
Zusammenarbeitsvereinbarungen der Kantone
Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und eine rasche Wiedereingliederung hat die Suva gemeinsam mit den beteiligten Partnern und Partnerinnen kantonale Grundsätze und Merkblätter zur Arbeitsunfähigkeit erarbeitet. Diese Zusammenarbeitsvereinbarungen regeln den Informationsaustausch zwischen den Beteiligten.
Die Suva, Arbeitgebendenverbände, Sozialversicherungen sowie Vertretungen des Gesundheitssystems haben sich in Zusammenarbeit mit compasso
Die Zusammenarbeitsvereinbarungen mehrerer Kantone finden Sie im Download- und Bestellcenter.