HR_Geschichten_Stipe_007.jpg

Vom Operationssaal in die Versicherungsmedizin

Früher gehörten Notfall- und Wochenenddienste zu seinem Alltag. Heute schätzt Stipe Krajinovic bei der Suva die planbare Arbeit und den starken Teamgeist. Als leitender Arzt Versicherungsmedizin lebt der orthopädische Chirurg vor, was zeitgemässe Führung bedeutet.

Inhalt

In seinen ersten Monaten bei der Suva wachte Stipe Krajinovic am Samstagmorgen manchmal erschreckt auf – überzeugt, er hätte längst in der Klinik sein müssen statt noch zu Hause im Bett. Erst allmählich gewöhnte er sich daran, dass er bei der Suva weder Notfall- noch Wochenenddienst hat.

Spannende Arbeit an der Schnittstelle von Medizin und Recht

Auf die arbeitsfreien Wochenenden und die bessere Planbarkeit seines Soziallebens möchte Stipe Krajinovic nicht mehr verzichten. Auch seine Funktion als leitender Arzt Versicherungsmedizin würde er nicht mehr gegen den weissen Kittel tauschen. «Ich arbeite an der Schnittstelle von Medizin und Recht, das ist hochspannend. Zudem sehe ich mein Fach aus einem anderen Blickwinkel.» 

Vor seiner Zeit bei der Suva war Stipe sieben Jahre lang Belegarzt der Orthopädie und Traumatologie an der Hirslanden-Klinik Stephanshorn in St. Gallen. Sein Weg vom Operationssaal in die Versicherungsmedizin überrascht nicht: Stipe war mehrere Jahre lang in einem kleinen Pensum auch als Vertrauensarzt für eine Krankenversicherung tätig. In dieser Zeit wuchs seine Faszination für versicherungsmedizinische Fragen.

«Unser Ziel ist es, verunfallte Menschen frühzeitig und zielgerichtet zu rehabilitieren. Wir wollen ihnen eine tragfähige berufliche Perspektive eröffnen.»

Stipe Krajinovic

Objektive, transparente und gut begründete Entscheide

Anders, als von aussen wahrgenommen, sind Stipe und seine Mitarbeitenden nicht etwa Erfüllungsgehilfen der Suva. Die Versicherungsmedizin legt grossen Wert auf objektive, transparente und gut begründete Entscheidungen. «Unser Ziel ist es, verunfallte Menschen frühzeitig und zielgerichtet zu rehabilitieren. Wir wollen ihnen eine tragfähige berufliche Perspektive eröffnen.» Zugleich gehe es darum, breit akzeptierte Entscheide sicherzustellen. «Unsere unabhängigen Beurteilungen helfen den Auftraggebern – beispielsweise dem Schadenmanagement oder dem Rechtsdienst – komplexe medizinische Fragen zu klären, etwa zur Kausalität von Unfällen und Krankheiten», erläutert der Versicherungsmediziner.

HR_Geschichten_Stipe Krajinovic.jpg

Konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit

Bei der Suva leitet Stipe Krajinovic ein Team von 85 Mitarbeitenden, verteilt auf die Deutschschweiz, die Westschweiz und das Tessin. Er schwärmt vom Teamgeist, der in der Versicherungsmedizin der Suva vorherrscht. Denn ein konstruktives Miteinander ist für ihn das Wichtigste: «Wir sind sehr lösungsorientiert unterwegs. Und ich lerne immer wieder dazu.» Er versteht sich als Leader, der auch selbst an der Front tätig ist und Dossiers bearbeitet. «Das gehört für mich zu einer glaubwürdigen Führung dazu.»

Der 52-Jährige verspürte schon länger den Wunsch, sich in Leadership weiterzuentwickeln. Bei der Suva erhielt er die Möglichkeit, den bereits begonnenen MBA auch abzuschliessen. Seinen Führungsstil beschreibt er als «hart in der Sache, aber weich zum Menschen». Kombiniert mit einer hohen Lösungsorientierung, fördere dies sowohl die Leistungsbereitschaft als auch den Teamgeist. Also genau das, was er bei der Suva vorgefunden hat und weiterhin mitprägen möchte. 

Was er bei der Suva besonders schätzt

Im Praxis- und Klinikalltag war Stipe Krajinovic oft die letzte Instanz in einer Entscheidung. Bei der Suva ist es mehr ein «Miteinander», und er hat mit unterschiedlichsten Charakteren aus allen Landesteilen zu tun. «Dieser starke Teamspirit und die Vielfalt an Perspektiven entsprechen mir sehr.» 

Und vor allem hat er, seit er bei der Suva arbeitet, an den Wochenenden wieder mehr vom Privatleben und kann seinen Leidenschaften besser nachgehen: dem Wandern in den Bergen und dem Segeln. Stipe Krajinovic besitzt sogar einen Segelschein, den er in Kroatien, dem Heimatland seiner Eltern, erworben hat. Dort chartert er gerne ein Boot, um mit Freunden von Insel zu Insel zu segeln. «Auch für dieses Hobby habe ich nun viel mehr Planungssicherheit.» Mittlerweile wacht der Arzt am Samstagmorgen auch nicht mehr erschreckt auf, weil er denkt, er müsste eigentlich im Operationssaal sein. 

HR_Geschichten_Stipe Krajinovic_boot.jpg

Finden Sie diese Seite hilfreich?