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10. März 2026 | Medienmitteilung

Anlageperformance der Suva liegt bei 4,3 Prozent

Im bewegten Börsenjahr 2025 erzielte die Suva ein gutes Anlageergebnis von 4,3 Prozent. Dieses liegt deutlich über dem gesetzlichen Renditebedarf und der durchschnittlichen Anlageperformance von 3,4 Prozent der letzten zehn Jahre. Die Anlagestrategie der Suva ist darauf ausgerichtet, die gesetzlich vorgegebenen langfristigen Verpflichtungen solide abzusichern.

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Dank der starken Erholung der Aktienmärkte nach den Turbulenzen im ersten Quartal leisteten Aktienanlagen den grössten Beitrag zur positiven Anlageperformance. Dabei waren es diesmal nicht die US-Märkte, sondern vor allem Asien und Europa, die überzeugten. Auch die Direktinvestitionen in Immobilien und Investitionen in Immobilienfonds trugen massgeblich zum guten Ergebnis bei. Im Gegensatz dazu stagnierten die Obligationen in Schweizer Franken und Euro. Einen positiven Beitrag leisteten hingegen die Portfolios in den aufstrebenden Ländern und die Privatmarkt-Ausleihungen. Bei den Alternativanlagen erzielten vor allem die Hedge-Fund-Portfolios gute Erträge. Die Erstarkung des Frankens gegenüber Fremdwährungen dämpften das Gesamtergebnis leicht.

Die Suva hat in diesem Marktumfeld ein gutes Anlageergebnis von 4,3 Prozent erwirtschaftet (Vorjahr: 5,5 Prozent). Dieses liegt deutlich über dem gesetzlichen Renditebedarf und der durchschnittlichen Anlageperformance von 3,4 Prozent der letzten zehn Jahre.

Gesetzliche festgelegte Rückstellungen – Überschüsse kommen Versicherten zugute

Das Anlagevermögen der Suva betrug 2025 59,0 Milliarden Franken (Vorjahr: 57,9 Mia. Franken) und ist vollumfänglich zweckgebunden. Es deckt die gesetzlich vorgeschriebenen Rückstellungen für die rund 73 000 Renten, künftige Heilkosten und Taggelder sowie für weitere gesetzliche Versicherungsleistungen aus bereits geschehenen Unfällen und Berufskrankheiten. Für die versicherungstechnischen Risiken und die Anlagerisiken verfügt die Suva zudem über angemessene Eigenmittel, deren Mindestwert gesetzlich vorgegeben ist. Die Suva ist finanziell unabhängig und nicht gewinnorientiert. Überschüssige Rückstellungen und Eigenmittel werden in Form von tieferen Prämien an die Versicherten weitergegeben. Seit 2019 konnte der Werkplatz Schweiz so insgesamt um rund 3,5 Milliarden Franken entlastet werden. 

Langfristige und ausgewogene Anlagestrategie

Der gesetzliche Auftrag und der damit verbundene stabile Versichertenbestand erlaubt der Suva eine langfristige und diversifizierte Anlagestrategie. Rund die Hälfte des Vermögens ist in Zins- und Kreditanlagen investiert, ein Viertel in Aktien, ein Fünftel in Immobilien, der Rest in Alternativanlagen. Mit dieser Strategie erzielt die Suva im langfristigen Mittel die erforderliche Rendite bei möglichst geringem Risiko.

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben und der institutionellen Rahmenbedingungen ist die Anlagetätigkeit der Suva nur eingeschränkt mit jener von Privatversicherungen oder Pensionskassen vergleichbar.

Hubert Niggli, Mitglied der Geschäftsleitung der Suva und Leiter des Departements Finanzen und Informatik, sagt: «Mit unserer Anlagestrategie verfolgen wir die langfristige Sicherung der Leistungen für unsere Versicherten. Unsere Verpflichtungen für Renten und Taggelder umfassen häufig Jahrzehnte, weshalb generationenübergreifende Stabilität und Verlässlichkeit für uns im Vordergrund stehen. Das gute Anlageergebnis in einem anspruchsvollen Markt freut mich daher sehr.»

Detaillierte Angaben zum Geschäftsjahr 2025 sowie zur Prämienentwicklung 2027 präsentiert die Suva an ihrer Bilanzmedienkonferenz am 12. Juni 2026 in Luzern. 

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Medienkontakt

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Simone Isermann
Mediensprecherin Finanzen und Strategie, Schadenmanagement und Rehabilitation

Über die Suva

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturstandorten und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion über 4700 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts versichert sie mehr als 138 000 Unternehmen mit über 2,2 Millionen Berufstätigen gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes die Militärversicherung sowie die Unfallversicherung für Personen in IV-Massnahmen. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten weiter. Im Suva-Rat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.

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