Merkblatt: Explosionsschutz - Grundsätze, Mindestvorschriften, Zonen

Inhalt

Explosionsschutz. Grundsätze, Mindestvorschriften, Zonen
Bestellnummer
2153.D
Infomittel
Merkblatt, PDF, 136 Seiten, A5
Ausgabe
02/15/2020

Beschreibung

Brennbare Gase, Flüssigkeiten oder Stäube mit einer Teilchengrösse von 0.5 mm oder weniger können unbemerkt eine explosionsfähige Atmosphäre bilden. Um die Gefahr von Explosionen in den Griff zu kriegen, werden sogenannte Ex-Zonen definiert. Dank diesen sehen Sie auf einen Blick, wo in Ihrem Betrieb wirksame Zündquellen verhindert werden müssen. Auf dieser Grundlage können Sie die Richtlinien des Explosionsschutzes entsprechend umsetzen. Unterschieden werden zwei Hauptkategorien:

Gase, Dämpfe und Nebel

Die Zonen 0, 1 und 2 beschreiben das Vorkommen einer explosionsfähigen Atmosphäre im Normalbetrieb:

  • Zone 0: ständiges oder häufiges Vorkommen
  • Zone 1: gelegentliches Vorkommen
  • Zone 2: kurzzeitiges Vorkommen oder kein Vorkommen

Brennbare Stäube

Zonen 20, 21 und 22 beschreiben das Vorhandensein einer explosionsfähigen Atmosphäre - in Form einer Wolke in der Luft - im Normalbetrieb:

  • Zone 20: ständiges, über lange Zeiträume oder häufiges Vorhandensein
  • Zone 21: gelegentliches Vorhandensein
  • Zone 22: kein Auftreten oder aber nur kurzzeitiges Vorhandensein

Massnahmen, die das Ausbreiten einer explosionsfähigen Atmosphäre einschränken, gibt es einige: Wände, Abschrankungen oder Rückhaltebecken können je nach Situation konstruiert werden. 

Bedenken Sie dabei, dass die Grenzen zwischen dem explosionsgefährdeten Bereich und dem nicht gefährdeten Bereich in der Praxis häufig eine Frage der Lüftung ist. Der Ex-Zonenplan macht diese Zonen ersichtlich.

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