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ASA-Richtlinie: Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz setzt voraus, dass Sie die Gesundheitsrisiken kennen. Wir geben Ihnen Einblick in ein breites Spektrum möglicher Risiken. Mit unseren Checklisten helfen wir Ihnen, die Gefährdungen systematisch zu erfassen und geeignete Massnahmen zu entwickeln.

Inhalt

Kurz und bündig

Gesundheitsschutz lässt sich nur umsetzen, wenn Sie die möglichen Risiken kennen. Diese lassen sich in körperliche, arbeitsplatzbedingte und psychische Belastungen einteilen. Um einen wirksamen Gesundheitsschutz in Ihrem Betrieb zu gewährleisten, gelten folgende Regeln:

  • Erfassen Sie alle krankheitserzeugenden Faktoren in Ihrem Unternehmen systematisch.
  • Treffen Sie wo nötig geeignete Massnahmen, um die Risiken zu minimieren.

Gefährdungen ganzheitlich betrachten

Gemäss der Wegleitung zu den Verordnungen 3 und 4 des Arbeitsgesetzes

 tragen Arbeitgeber die Verantwortung zur Wahrung der physischen und psychischen Gesundheit der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über die möglichen krankheitserzeugenden Faktoren in Ihrem Betrieb. So können Sie gezielt Vorsorgemassnahmen ergreifen. Sollten Sie Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht, einen Spezialisten der Arbeitssicherheit hinzuzuziehen.

Vielfältige Gesundheitsrisiken

Angesichts der vielfältigen Gesundheitsrisiken im Unternehmen empfiehlt es sich, bei der Erfassung der Gefahren systematisch vorzugehen. Gesundheitsgefährdende Faktoren können Sie den folgenden Kategorien zuordnen:

  • Körperliche Belastungen und Arbeitsumgebung
  • Arbeitsplatzhygiene
  • Psychische Faktoren

Körperliche Belastungen und Arbeitsumgebung

Körperliche Belastungen beziehen sich vor allem auf ergonomische Fragestellungen: wie geht man sinnvoll mit Lasten und körperlichen Belastungen um? Wie steht und sitzt man richtig, wie vermeidet man Fehlhaltungen? Die Arbeitsumgebung wird durch zahlreiche Einflüsse geprägt. Dazu gehören Lichtquellen, Lärmeinwirkungen, Raumklima oder Gerüche. Alle diese Gegebenheiten und Emissionen müssen vor dem Hintergrund möglicher Auswirkungen auf die Gesundheit beurteilt werden.

Arbeitsplatzhygiene

Sauberkeit am Arbeitsplatz wirkt Gesundheitsrisiken entgegen. Achten Sie darauf, dass die Hygieneregeln in Ihrem Betrieb eingehalten werden.

Psychische Faktoren

Persönliche Probleme, Übermüdung, Schlaflosigkeit, Stress oder Zeitdruck beeinflussen das Verhalten der Menschen am Arbeitsplatz und können zu Unfällen führen. Es ist deshalb wichtig, Präventionsmassnahmen zu ergreifen, die das Verhalten der Mitarbeitenden positiv beeinflussen.

Hilfe beim Einordnen der Gesundheitsrisiken

Damit Sie beim Einordnen der zahlreichen Gesundheitsrisiken den Überblick behalten, haben wir verschiedene Checklisten entwickelt. Sie behandeln Themen wie Körperliche Belastungen am Arbeitsplatz, Lärm am Arbeitsplatz oder Hautschutz bei der Arbeit.

Mit unserem umfassenden BGM zum gewünschten Erfolg
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