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Die Klimastrategie der Anlagen

Die Suva hat sich zur Reduktion Treibhausgasemissionen der Anlagen bis 2050 auf Netto-Null verpflichtet.

Inhalt

      Kurz und bündig

      • Die Suva hat sich auf Basis des Pariser Klimaabkommens verpflichtet, die Klimabelastung durch die Treibhausgasemissionen der Anlagen bis 2050 auf Netto-Null zu reduzieren. 
      • Dazu gehören zunächst die im Betrieb oder den Anlageimmobilien selbst emittierten Klimagase. Mit grossen Treibhausgasemittenten im Portfolio wird der Dialog gesucht, um die Belastung des Klimas zu reduzieren.  
      • Zudem sollen im nächsten Jahrzehnt auch gezielt Unternehmen mit Lösungen zur Dekarbonisierung der Wirtschaft finanziert werden.  

      Netto-Null-Ziel für die Treibhausgasemissionen der Anlagen bis 2050

      Die Suva strebt eine schrittweise Reduktion der Treibhausgasemissionen ihrer Anlagen auf Netto-Null bis 2050 an. Für die Anlageklassen Aktien, Unternehmensobligationen und Immobilien wurde ein Reduktionziel der direkten Treibhausgasemissionen gegenüber 2019 um 17 % bis 2025 und um 42 % bis 2030 definiert. 

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      Die normative Grundlage 
      Das von der Schweiz ratifizierte Pariser Übereinkommen hat zum Ziel, die durchschnittliche globale Erwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, wobei ein maximaler Temperaturanstieg von 1,5 Grad Celsius angestrebt wird. Ein wichtiger Hebel zur Erreichung dieses Ziels sind die Ausrichtung von staatlichen und privaten Finanzflüssen auf eine treibhausgasarme Entwicklung sowie eine Verbesserung der Anpassungsfähigkeit an ein verändertes Klima.  

      Basierend auf der vom Bund verabschiedeten Strategie Nachhaltige Entwicklung (SNE 2030 ) und der Schweizer Verpflichtung zur Senkung der Treibhausgasemissionen gemäss Pariser Abkommen um 50% bis 2030 gegenüber 1990 hat die Suva eine Klimastrategie für ihre Anlagen definiert.  

      Die Ziele der Klimastrategie 

      • Das übergeordnete Ziel der Klimastrategie ist die Reduktion der Treibhausgasemissionen (THG) der Anlagen auf Netto-Null bis 2050 in Übereinstimmung mit einem maximalen Temperaturanstieg von 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau.
      • Im Einklang mit dem Treibhausgasreduktionsziel der Schweiz hat sich die Suva als Zwischenziel eine Reduktion der direkten Treibhausgasemissionen (THG) für die Anlageklassen Aktien, Unternehmensobligationen und Immobilien um 17 % bis 2025 und um 42 % bis 2030 im Vergleich zum Basisjahr 2019 gesetzt. Für die übrigen Anlageklassen (Staatsanleihen, Kreditgeschäft, alternative Anlagen), für welche aufgrund mangelnder Messmethodologie noch keine konkreten THG-Reduktionsziele gesetzt werden können, werden auch bereits mit der Implementierung dieser Klimastrategie Massnahmen zur Absenkung der THG-Emissionen definiert. Es sollen insbesondere bereits Investitionen mit Klimawirkung in diesen Anlageklassen erfolgen.  

      Zudem strebt die Suva mit ihren Anlagen eine positive und messbare realwirtschaftliche Wirkung zur Reduktion der Treibhausgasemissionen (THG) an.  

      Die Massnahmen 
      Zur Erreichung ihrer Klimaziele, hat die Suva folgende Massnahmen ergriffen:  

      • Engagement: Mit einem verstärkten Engagement soll das Verhalten von investierten Unternehmen in Richtung Netto-Null-Ziel beeinflusst werden. Die Klimastrategie sieht vor, bis 2025 mit investierten Unternehmen, welche zusammen für mindestens 65 % der Treibhausgase der Anlageklassen Aktien und Unternehmensobligationen verantwortlich sind, ein aktives Engagement zu betreiben. Dies beinhaltet auch ein direktes Engagement mit den externen Asset Managern, welche ausgewählte Anlagen der Suva verwalten. Zudem setzt sich die Suva für ein wirksames rechtliches und regulatorisches Umfeld zur Erreichung des übergeordneten Ziels von Netto-Null Treibhausgasemissionen für die Schweiz ein.  
      • Management der Klimarisiken: Mit dem Management der Klima-Risiken und -Chancen werden ESG-Kriterien mit Schwerpunkt auf Klima-Risiken und -Chancen in der Selektion von Titeln wie auch von externen Managern verstärkt berücksichtigt.     
      • Wirkungsorientierte Investitionen: Mit wirkungsorientierten Investitionen wird eine positive und messbare realwirtschaftliche Wirkung zur Reduktion der THG-Emissionen angestrebt.  
        Für das direkte Immobilienportfolio, auf das die Suva den direktesten Einfluss hat, wurde bereits ein Absenkpfad auf Netto-Null erarbeitet.  
        In den Bereichen Aktien, Obligationen und alternative Anlagen sollen gezielt Opportunitäten im rasch wachsenden Markt an Investitionen, die eine Transition der Wirtschaft zu Netto-Null unterstützen, wahrgenommen werden. 
      • Transparente Klimaberichterstattung: Die Suva unterstützt die Verbesserung der Transparenz in der Klimaberichterstattung und legt jährlich die Treibhausgasemissionen und Informationen über Klimabelange nach den Empfehlungen der Task Force on Climate Related Financial Disclosure (TCFD) offen.

      Nachhaltigkeitsbericht

      In unserem Nachhaltigkeitsbericht legen wir umfassend Rechenschaft über unsere Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft ab. Wir berücksichtigen das Konzept der Task Force on Climate Related Financial Disclosure (TCFD) zum Thema Klima und Risikomanagement, sowie die Vorgaben des Gegenvorschlags der Konzernverantwortungsinitiative. Damit wir unsere Fortschritte strukturiert und vergleichbar darstellen können ist der Bericht nach den GRI Sustainability Reporting Standards erstellt. 

      Transparentes Klimareporting

      Die Suva hat sich zu einem transparenten Reporting der Treibhausgasemissionen und –risiken ihrer Anlagen verpflichtet.  

      Nachhaltigkeit im Unternehmen
      Nachhaltigkeit im Unternehmen
      Der Suva ist ein umweltbewusster und schonender Umgang mit Ressourcen sehr wichtig. Darum leisten auch wir einen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen.
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