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10. Dezember 2021 | von

Mit der «Slope-Track» App ins Pistenvergnügen

Die Wintersportsaison ist in einigen Skigebieten bereits gestartet. Unser Schneesport-Experte gibt Tipps rund um die App «Slope Track».

Inhalt

      Kurz und bündig

      • Körperliche Fitness und eine gute Selbsteinschätzung reduzieren das Unfallrisiko auf der Piste
      • Die App «Slope Track» ist der ideale Schneetag-Begleiter und gibt Tipps für sicheres Pistenvergnügen
      • Das Warm-up vor der ersten Abfahrt beugt Verletzungen vor
      • Firmen können Schneesport-Präventionsmodule buchen

      Das Pistenvergnügen lockt jeden Winter Tausende von Wintersportlerinnen und Wintersportler in die Berge. Doch schnelle Skis und gut präparierte Pisten verleiten zu riskanten Manövern, die böse enden können. Dabei spielt die Fitness und die Selbsteinschätzung eine wichtige Rolle. Die App «Slope Track» hilft, sich und sein Fahrverhalten richtig einzuschätzen. Und Wendy Holdener, geben Aufwärmtipps. Was es noch für den unfallfreien Schneesporttag zu beachten gibt, erklärt unser Schneesport-Experte Samuli Aegerter.

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      Samuli Aegerter ist Kampagnenleiter Schneesport bei der Suva.

      Samuli Aegerter*, es ist Dezember. Lohnt es sich überhaupt noch, seinen Körper auf die Wintersportsaison vorzubereiten?
      Jetzt ist es fünf vor Zwölf, aber nicht zu spät, um sich vorzubereiten. Wir empfehlen allen Schneesportbegeisterten, sich vor und während der Wintersaison in Bewegung zu halten. Im Sportverein, im Fitnesscenter oder mit deFitnessprogramm der Suva. Die körperliche Fitness trägt massgeblich dazu bei, sicher und kontrolliert die Pisten herunterzufahren.

      Wie viel Zeit wendet man für diese Übungen auf?
      Ein 15- bis 20-minütiges Training, zwei- bis dreimal die Woche reicht aus. Das kräftigt die Muskeln und verbessert die Bewegungskoordination sowie Körperstabilität. Das erhöht den Fahrgenuss und reduziert das Risiko von Stürzen und Verletzungen auf der Piste. Eine bescheidene Investition, die viel bewirkt.

      Was empfiehlst du den Trainingsfaulen vor den ersten Schwüngen?
      In unserer App Slope Track hat es Aufwärm-Videos von Ski-Ass Wendy Holdener. Ich empfehle, vor der ersten Abfahrt die App aufzustarten, die Übungen anzuschauen und diese sogleich durchzuführen. Durch das Aufwärmen werden deine Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder warm. So beugst du Verletzungen vor. Zudem kommen Signale des Gehirns schneller bei den Muskeln an. Dadurch kontrollierst du deine Bewegungen besser.

      Warm-Up mit Wendy Holdener

      Weitere Warm-up-Videos findest du in der App «Slope Track»

      Cover Warm-up, Wendy Holdener - Cover

      Aber die App kann noch mehr?

      Ja richtig. Du kannst deine Abfahrten aufzeichnen. Sie misst Geschwindigkeit und G-Kräfte. Nach der Abfahrt einfach die Aufzeichnung stoppen. Die App zeigt auf, welche Kräfte beim Fahren auf deinen Körper wirken und sie hat gute Tipps für dich parat, wie du noch sicherer den Hang hinunterfährst.

      Abgesehen von der besseren Fitness, wie kann ich mich sonst noch auf die Saison vorbereiten?

      Ich empfehle vor jeder Saison die Skiausrüstung überprüfen zu lassen. Damit sich die Skibindungen bei einem Sturz im richtigen Moment lösen. Ebenfalls wichtig: Ein guter Schliff der Ski- und Snowboardkanten. Mit scharfen Kanten kannst du optimal steuern und bremsen. Und einen gut sitzenden Schneesporthelm kaufen, der dich vor den Folgen eines Sturzes schützt.

      Und was bietet ihr für Unternehmen an, um die Mitarbeitenden zu sensibilisieren?

      Wir haben ein Kleinplakat zum Schneesport kreiert, das kostenfrei bestellt werden kann. Das Präventionsmodul Slope Track sensibilisiert Mitarbeitende für die körperliche Ermüdung beim Schneesport und sicheres Verhalten auf der Piste.

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