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Sicherheitsbeauftragte fördern die Entwicklung einer Präventionskultur

Sicherheitsbeauftragte beraten die Geschäftsleitung in Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes und setzen auch Massnahmen um. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der Kommunikation an erster Stelle steht. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie eine wirksame Präventionskultur schaffen können. 

Inhalt

      Kurz und bündig

      Als Sicherheitsbeauftragte oder Sicherheitsbeauftragter haben Sie einen grossen Einfluss auf die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz wie auch auf Themen der Freizeitsicherheit. Orientieren Sie sich an diesen 6 Leitsätzen für eine erfolgreiche Prävention:

      • Fachliche Verantwortung und Beratung
      • Führung und Fachwissen
      • Werte und Regeln
      • Lernen
      • Haltung und Kommunikation
      • Verantwortung im Rahmen des Sicherheitssystems und der Gesetze

      Damit reduzieren Sie das Risiko für Unfälle und Gesundheitsschäden. 

      6 Leitsätze für eine gelebte Präventionskultur

      Als Sicherheitsbeauftragte oder Sicherheitsbeauftragter (SiBe) sind Sie das Bindeglied zwischen der Geschäftsleitung und den Angestellten im Betrieb, wenn es um die Sicherheit und die Gesundheit geht. Sie geben Orientierung und haben einen massgeblichen Einfluss darauf, ob Mitarbeitende die Sicherheitsregeln verstehen und einhalten. Dabei geht es längst nicht mehr nur um den Arbeitsplatz, sondern auch um Themen wie Freizeitsicherheit und Wohlbefinden.

      Diese Leitsätze basieren auf den 6 Dimensionen einer Präventionskultur und geben Ihnen Anregungen, wie Sie mit Ihrer Fachexpertise als SiBe Ihren Kolleginnen und Kollegen zur Seite stehen können.

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      Erprobte Strategien

      Als Sicherheitsbeauftragte oder Sicherheitsbeauftragter (SiBe) bereiten Sie den Weg für eine wirksame Präventionskultur. Ihr Fachwissen und Ihr Engagement sind entscheidend, um Risiken am Arbeitsplatz zu minimieren und ein sicheres Umfeld zu schaffen.

      Doch es reicht nicht, einfach Faltprospekte zu verteilen, Plakate aufzuhängen und Schulungen durchzuführen. Suchen Sie den Dialog mit Ihren Mitarbeitenden. Finden Sie heraus, warum sie sich mit gewissen Regeln so schwer tun. Hören Sie sich auch Kritik und Widerspruch an.

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      Stefan Birrer, Sibe bei Beutler Nova

      «Als Sibe musst du Nehmerqualitäten mitbringen und stets den Dialog aufrecht halten. Für mich sind die Diskussionen mit der Belegschaft immer eine Chance für die Prävention.»

      Präventionskultur muss vor allem konkret und erlebbar sein. Ihre Mitarbeitenden müssen spüren, dass Prävention ihnen auch Vorteile bringt. Sie müssen also Ihre Kolleginnen und Kollegen auf der praktischen und menschlichen Ebene erreichen. Nur so können Sie sie vom Sinn der Prävention überzeugen und dazu motivieren, das Unfallrisiko zu minimieren.

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      Simone Zuber-Blättler, KOPAS/Sibe bei Postauto

      «Präventionskultur muss man spüren und erleben. Ich setze daher auf Life Hacks für die Mitarbeitenden. Das wirkt nachhaltiger als aufgehängte Plakate oder eine obligatorische Schulung.»

      Das alles kann für eine einzelne Person ganz schön viel sein. Als SiBe sind Sie das Scharnier zwischen der Geschäftsführung und den Angestellten. Doch Sie müssen nicht alles alleine stemmen. Binden Sie die Führungskräfte in Ihrem Betrieb aktiv mit ein. Das kostet zwar Zeit, aber Unterstützung von «oben» kann viel bewirken.

      Reto Wenger, Sicherheitsbeauftragter, BKW Power Grid

      Reto Wenger, Sicherheitsbeauftragter, BKW - Power Grid

      «Früher wollte ich als SiBe oftmals direkt handeln. Heute binde ich die Führungskräfte aktiver mit ein und berate sie zur Lösungsfindung. Das dauert erfahrungsgemäss etwas länger, aber es stellt sicher, dass sie ihre Führungsverantwortung wahrnehmen.»

      All das ist einfacher gesagt als getan. Lassen Sie sich deshalb von unseren kurzen Videos inspirieren. Diese zeigen Ihnen, wie Sie als Sicherheitsbeauftragte oder Sicherheitsbeauftragter Präventionsmassnahmen im Betrieb wirksam kommunizieren, effizient umsetzen und stetig verbessern können.

      Prävention im Betrieb umsetzen: Schritt für Schritt
      Präventionskultur
      Prävention im Betrieb umsetzen: Schritt für Schritt
      Eine Präventionskultur entsteht nicht einfach so über Nacht. Nutzen Sie unsere Videos, um effiziente und wirkungsvolle Massnahmen zu erarbeiten und umzusetzen.
      Mehr erfahren

      Wie STOPP sagen bei Gefahr zur Selbstverständlichkeit wird

      Bei Gefahr STOPP sagen klingt einfach, erfordert aber viel Mut. Das gilt ganz besonders in einem Arbeitsumfeld, in dem es keine gelebte Präventionskultur gibt. Denn oft haben die Mitarbeitenden Hemmungen. Unser Do-it-yourself Präventionsmodul mit Videos und Gesprächsleitfaden ist ein Hilfsmittel, mit dem Sie dieses Thema angehen können. 
      STOPP sagen bei Gefahr zum Schutz vor Unfällen
      STOPP sagen bei Gefahr zum Schutz vor Unfällen
      Im Do-it-yourself-Modul «STOPP sagen bei Gefahr» vermitteln Vorgesetzte den Mitarbeitenden und Lernenden, in gefährlichen Situationen STOPP zu sagen. Für mehr Arbeits- und Freizeitsicherheit.
      Mehr über das Modul STOPP sagen erfahren

      Individuelle Beratung

      Unser Beratungsteam steht Ihnen gerne per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten und spezifische Lösungen für Ihren Betrieb zu entwickeln. 

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