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21. Februar 2022 | von Stefanie Egli

Fasnacht – nicht ohne Gehörschutz

Die Fasnacht stellt für viele den Höhepunkt des Jahres dar. Doch wenn Guggenmusik-Formationen spielen, kann es richtig laut werden. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Gehör am besten schützen.

Inhalt

Biiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeep

Hören Sie im Hintergrund ständig diesen Piepton, der Sie fast wahnsinnig macht?

Bruuummmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm

Oder ist es in Ihrem Fall vielleicht eher ein Brummen? Dann leiden Sie unter einem sogenannten «Tinnitus». Tinnitus ist eine Störung der Hörfunktion. Er kann auftreten, wenn das Gehör starkem Lärm ausgesetzt wird. Ein Tinnitus ist je nach Schweregrad sehr belastend für die betroffene Person. Starker Lärm kann jedoch nicht nur zu Tinnitus, sondern auch zu anderen Hörschäden wie Schwerhörigkeit führen.

Hohe Dezibel-Werte an der Fasnacht

Feiert man die Fasnacht in den Gassen einer Altstadt, ist man einem Schallpegel von bis zu 95 Dezibel ausgesetzt. Wenn Guggenmusik-Formationen in geschlossenen Lokalen spielen, werden gar Werte bis zu 105 Dezibel erreicht – das ist mehr, als in einer Disco erlaubt ist. «Bei solchen Schallpegeln empfehlen wir einen Gehörschutz», sagt Helmut Karrasch, Teamleiter Team Akustik der Suva. Jemanden mit einem Knallfrosch oder einem Posaunen-Fortissimo zu erschrecken, sei ausserdem ein schlechter Spass. «Nicht selten klingen solche Aktionen bei den Opfern ein Leben lang nach – als Tinnitus. Ein bitteres Fasnachts-Souvenir!», so Karrasch.

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Wenn es "tätscht und kracht" freuen sich Fasnächtler und Fasnächtlerinnen. Ihr Gehör hingegen weniger.

Hören Sie sich an, wie ein Gehörschaden die Wahrnehmung beeinflusst:

Ein Gespräch im Restaurant mit Gehörschaden

Eine Blueskonzert mit Gehörschaden/ohne Gehörschaden

So schützen Sie Ihr Gehör

«Klingt» nicht so toll, oder? Folgende Tipps helfen Ihnen, Ihr Gehör zu schützen:

  • Verwenden Sie ein Gehörschutzmittel, wenn der Lärm so laut ist, dass Sie sich nicht mehr unterhalten können.
  • Halten Sie Distanz zu lauten Schallquellen (Lautsprechern, Blasinstrumenten).
  • Legen Sie bewusst Lärmpausen ein, in denen sich das Gehör erholen kann.
  • Falls Sie nach lautem Lärm ein Druckgefühl im Ohr verspüren, einen dumpfen Höreindruck haben oder gar anhaltende Ohrgeräusche feststellen, sollten Sie dem Gehör dringend Ruhe gönnen. Wenn die Symptome nach 24 Stunden nicht abgeklungen sind, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

Weitere Informationen zum Thema Gehörschutz

Eine breite Gehörschutz-Palette finden Sie unter www.sapros.ch

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Themenseite der Suva: Lärm und Vibrationen.

Der Cercle Bruit Schweiz

  bietet auf seiner Seite Wissenswertes und Tipps rund um das Thema «Lärm». 

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