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24. Januar 2022 | von Esther Galliker

Ferien-Guide: Fit und bestens vorbereitet in die Schneesportferien

Sind Sie bereit für die Schneesportferien? Machen Sie den Check mit unserem Schneesport Ferien-Guide.

Inhalt

Für viele liegen die Schneesport-Ferien in greifbarer Nähe. Doch ist die Ski-Bindung schon geprüft, der Helm bereit und die App «Slope Track» heruntergeladen? Machen Sie den Check mit unserem Schneesport Ferien-Guide. Auch geübte Wintersportler und -sportlerinnen werden sicher den einen oder anderen nützlichen Tipp finden.

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Basics: Halten Sie sich fit und lernen Sie Ihr Risikoverhalten kennen!

Die Grundvoraussetzung für erholsame und unfallfreie Schneesportferien ist eine gute Fitness und ein geringes Risiko. Je fitter Sie sind und je besser Sie Ihr Risikoverhalten selbst kennen, desto grösser sind die Chancen für unfallfreie Fahrten.

  • Risiko-Check: Machen Sie unseren Schneesport Check. Hier erfahren Sie, welcher Typ Sie sind: Risikofreudige Draufgängerin oder entspannter Genussfahrer? Je nach Typ erhalten Sie verschiedene Tipps, worauf Sie auf der Piste achten könnten, um sicher unterwegs zu sein.
  • Fitness-Check: Absolvieren Sie unseren Fitnesstest und halten Sie sich weiterhin fit mit den vorgeschlagenen Übungen.
  • Tempo: Ist es schon zu spät für ein aufbauendes Fitnesstraining? Dann fahren Sie etwas langsamer und Ihrer körperlichen Verfassung entsprechend. Auch das senkt das Unfallrisiko markant.
  • Für Unternehmen: Setzen Sie das Präventionsmodul «Schneesport: Slope Track» ein, um Ihre Mitarbeitenden für die körperliche Ermüdung und sicheres Verhalten auf der Piste zu sensibilisieren. Bestellen Sie die Einsatzmittel der Suva!
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Vor dem ersten Schneetag: Machen Sie Ihr Material fit!

Besser unterwegs sind Sie in Ihren Schneesportferien, wenn Sie eine gute und überprüfte Ausrüstung bei sich haben. Kontrollieren Sie, ob die Weihnachtspfunde bei der Gewichtseinstellung Ihrer Skibindung schon enthalten sind und ob die Sohlen Ihrer Wanderschuhe noch eine Schneeschuhwanderung aushalten.

  • Bindung und Material testen: Lassen Sie Ihr Schneesport-Material regelmässig vom Fachgeschäft überprüfen. Das fachliche Auge und der maschinelle Test zeigen schnell, ob die Bindung noch auslöst und der Kunststoff noch hält. Tipps der BFU zum Einstellen der Bindung
    .
  • Helm: Ein guter Helm schützt Ihren Kopf auf und auch neben der Piste. Vergessen Sie den Helm auch nicht beim Schlitteln!
  • Snowboarder: Tragen Sie einen Handgelenk-Schutz. Tipps der BFU zum Handgelenkschutz
    .
  • Im Snowpark: fahren Sie Ski oder Snowboard im Snowpark? Dann empfiehlt die BFU einen Rückenprotektor zu tragen.
  • Schneeschuh- und Skitouren: Wenn Sie abseits gesicherter Pisten und Wege unterwegs sind benötigen Sie folgende Notfallausrüstung: Lawinenverschütteten-Suchgerät, Schaufel und Lawinensonde.
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Vor der Abfahrt oder dem Aufstieg: Machen Sie Ihre Planung fit!

Eine gute Planung Ihres Schneesporttages ist das A und O für ein sicheres Fahr- oder Wandervergnügen. Hier finden Sie ein paar Tipps, die Sie bei der Vorbereitung unterstützen.

  • Wetter- und Schneeverhältnisse: Informieren Sie sich im Ski- oder Wandergebiet über die lokalen und tagesaktuellen Bedingungen. Dann wissen Sie, wie viele Lagen Thermounterwäsche nötig sind, ob Sonnenschutzfaktor 50 reicht und Sie den richtigen Wachs aufgetragen haben.
  • Gebiet und offene Anlagen: Checken Sie, welche Pisten und Bahnen geöffnet sind.
  • Regeln: Die FIS-Regeln sollten vom Pistenrowdi bis zur Snowboardanfängerin alle kennen. Sie sind die rechtliche Grundlage für faires Verhalten auf den Pisten.
  • Ski- und Schneeschuhtouren abseits der Pisten: Planen Sie Ihre Tour mithilfe des Portals «White risk»
    . Hier finden Sie viel Wissenswertes rund ums Touren und v.a. zur Lawinengefahr. Die gratis App «White Risk» begleitet Sie auf Ihrem Abenteuer und liefert das aktuelle Lawinenbulletin.
  • Wie gut sind Sie versichert? Beim Fahren auf der Piste sind Sie grundsätzlich gegen Unfälle versichert. Auf unserer Seite über Wagnisse und gefährliche Sportarten erfahren Sie mehr darüber, in welchen Fällen Ihr Versicherungsschutz evt. nicht ausreicht.
  • Corona-Check: Informieren Sie sich, welche Massnahmen zur Pandemie-Vorsorge an Ihrer Wunschdestination bestehen. In der Schweiz braucht es an den Schneesportdestinationen sicher Hygienemasken beim Anstehen und in den Bergbahnen. Kantonal können die Vorschriften allerdings variieren.
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Auf und neben der Piste: Bleiben Sie fit!

Eine der häufigsten Unfallursachen bei Schneesport ist mangelhafte Fitness und Übermüdung. Ob Sie es glauben oder nicht, die meisten Unfälle sind selbstverursacht! Folgende Tipps beugen dem vor.

  • Aufwärmen: Dance the warm up! Wärmen Sie Muskeln und Gelenke auf, bevor Sie loslegen. Auf Youtube finden Sie unsere einfachen Spiele und Übungen
     als Anregung.
  • Auf der Piste: Fahren und Sie angepasst an die Bedingungen, Ihr Fahrkönnen und Ihre Fitness. Mit der Slope Track App können Sie messen, wie schnell Sie unterwegs sind und wie hoch die Belastungen auf Ihren Körper sind.
  • Tempo ermüdet: Je schneller Sie fahren und je enger Sie carven, desto grösser sind die Belastungen auf Ihren Körper. Logischerweise werden Sie so auch schneller müde und sind anfälliger für Unfälle.
  • Pausen und Essen: Machen Sie genügend Pausen und tanken Sie neue Energie mit einem feinen und warmen Essen. Die meisten Unfälle passieren gemäss Statistik gerade vor der Mittagspause oder auf den letzten Abfahrten.
  • Auf dem Schlitten: Schlitteln ist easy und geht auch noch nach dem Apéro – so denken viele. Jedes Jahr ereignen sich aber etwa 7000 Schlittelunfälle wegen schlechter Ausrüstung und Unterschätzung. Schauen Sie unser Informations-Video zum Schlitteln.

Wir hoffen, Sie sind nun bestens gerüstet für Ihre Schneesportferien und wünschen Ihnen entspannte und unfallfreie Tage im Schnee!

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