Heilkostenmanagement

  • Heilkosten entstehen bei der medizinischen und therapeutischen Versorgung sowie bei der Reintegration nach einem Unfall.
  • Medizinischer Fortschritt und der demografische Wandel lassen die Heilkosten stetig ansteigen.
  • Durch ein aktives Heilkostenmanagement und kostendämpfende Massnahmen behält die Suva die Kostenentwicklung im Griff.

Was sind Heilkosten?

Heilkosten sind:

  • Kosten für medizinische und therapeutische Behandlungen von Verunfallten wie etwa ärztliche Leistungen im Spital oder beim Hausarzt, Physiotherapie, Orthopädietechnik, Ambulanztransporte.
  • Kosten, die im Zusammenhang mit der Reintegration von Verunfallten stehen wie beispielsweise für Stellenvermittler oder Berufsberater.

Gesundheit wird immer teurer

Die Kosten im Gesundheitswesen – insbesondere die Heilkosten – steigen seit Jahren. Gründe dafür sind unter anderem komplexere Behandlungsmethoden, aufwendige und teure Forschung, gehobene Ansprüche der Gesellschaft und steigende Lebenserwartung.
Grafik Entwicklung der Heilkosten von 2006 bis 2015 im Vergleich mit Taggeld und Renten.

Was macht die Suva gegen steigende Kosten?

Im Rahmen der Schadenerledigung behält die Suva die Heilkostenentwicklung im Griff, ohne dabei die Leistungen einzuschränken.

Massnahmen zur Dämpfung des Kostenanstiegs sind:

  • konsequente Rechnungskontrolle
  • einheitliche Rechnungsformulare und Standards für Leistungserbringer
  • kostenlose Bereitstellung von Software für Leistungserbringer
  • Tarifvereinbarungen mit Ärzten, Spitälern, Therapeuten usw.
  • Beratungen der Leistungserbringer zur Tarifanwendung
  • Zurückweisung unberechtigter Ansprüche

Durch diese Massnahmen spart die Suva jährlich über 200 Millionen Franken.

Gestapelte Münzen

Material

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