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So erkennen Sie richtige FFP2- und FFP3-Atemschutzmasken

Mit der Corona-Pandemie hat sich die Verwendung von FFP-Masken massiv ausgeweitet. Aber im Zuge der Pandemie sind in der Schweiz auch Atemschutzmasken auf den Markt gekommen, die nicht die notwendige Schutzwirkung gegen gesundheitsgefährdenden Staub erzielen. Wir zeigen, wie Sie richtige FFP2- oder FFP3-Masken erkennen.

Inhalt

Kurz und bündig

FFP2- oder FFP3-Masken dienen als Persönliche Schutzausrüstung vorab dazu, Mitarbeitende bei Arbeiten mit gesundheitsgefährdendem Staub vor dem Einatmen von Stoffen wie Asbestfasern oder Quarzstaub zu schützen. Weil auf dem Markt auch unsichere Produkte angeboten werden, ist der Blick auf Kennzeichnung und Konformitätserklärung wichtig. Anhand dieser Angaben lässt sich die Qualität der Atemschutzmasken zuverlässig ermitteln.

Beachten Sie diese Grundsätze:

  • Beschaffen Sie nur Produkte, die der europäischen Norm entsprechen. Sie erkennen dies an den auf dieser Seite aufgelisteten Merkmalen.
  • Wenn diese Merkmale nicht gegeben sind, ist die Qualität der Masken zweifelhaft. In diesem Fall ist ihr Einsatz als Persönliche Schutzausrüstung für Arbeiten mit gesundheitsgefährdendem Staub nicht erlaubt.

Was bedeutet FFP?

Bei FFP-Masken handelt es sich um Einwegmasken, die praktisch vollständig aus Filtermaterial bestehen. FFP steht dabei für den englischen Ausdruck «Filtering Face Piece». FFP-Masken bedecken Nase und Mund und schützen vor festen Partikeln (Staub, Viren, Bakterien) und wässrigen und öligen Aerosolen. Ihre Schutzfunktion ist europaweit nach EN 149 normiert. Sie werden auch als partikelfiltrierende Halbmasken oder Feinstaubmasken bezeichnet und sind eingeteilt in die Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3. Dabei bietet FFP1 den schwächsten Schutz.

Aus Qualitätsgründen sollten Sie Atemschutzmasken in Fachgeschäften oder bei anerkannten Anbietern erwerben zum Beispiel auf  Sapros, dem Internet-Marktplatz für Sicherheitsprodukte

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Typische Merkmale konformer FFP-Masken

Konforme FFP2- und FFP3-Atemschutzmasken lassen sich anhand von mehreren Merkmalen erkennen. Diese Kontrollliste hilft Ihnen, sichere Produkte zu ermitteln.

Achten Sie auf diese Punkte:

  • Die Atemschutzmaske ist mit dem CE-Zeichen versehen, gefolgt von einer vierstelligen Kennziffer der notifizierten Stelle. Beispiel: CE 1437
  • Auf der Verpackung ist das CE-Zeichen mit derselben Nummer aufgedruckt, ebenso die Normenbezeichnung EN 149:2001+A1:2009 sowie die Adresse eines Inverkehrbringers in der EU oder in der Schweiz.
  • Dem Produkt ist eine Kopie der Konformitätserklärung beigelegt. Oder es ist eine Internetadresse angegeben, über die die Konformitätserklärung zugänglich ist.
  • Die Konformitätserklärung muss auf eine Baumusterprüfung («type examination») verweisen nach EN 149:2001+A1:2009.
  • Auf der Verpackung und in der Konformitätserklärung sind der gleiche Hersteller und die gleiche Firmenadresse angegeben.
  • Mit der Maske ist eine Verwendungsanleitung in den Landessprachen mitgeliefert worden.

Ist einer oder sind mehrere dieser Punkte nicht erfüllt, ist die Qualität der Masken zweifelhaft. In diesem Fall dürfen Sie das Produkt für Arbeiten mit gesundheitsgefährdendem Staub nicht benutzen.

Aussehen und CE-Kennzeichnung

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FFP-Masken gibt es in verschiedenen Formen, mit oder ohne Ausatemventil und in den Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3.
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Diese Angaben auf einer FFP2-Maske setzten sich aus der CE-Kennzeichnung, der vierstelligen Nummer der Zertifizierungsstelle und der Schutzklasse aus. Die gesamte Codierung muss auf der Maske und der Verpackung identisch sein.

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