Persönliche Absturzschutzsysteme: Sicher mit der PSA gegen Absturz
Bereits ein Sturz aus geringer Höhe kann schwere Verletzungen verursachen. Mit einer "Seilsicherung" wie PSA gegen Absturz lassen sich solche Unfälle verhindern. Sie wird eingesetzt, wenn kollektive Schutzmassnahmen nicht möglich sind. Hier erfahren Sie alles Wichtige über persönliche Absturzschutzsysteme.
Inhalt
Kurz und bündig
Beachten Sie beim Einsatz von persönlichen Absturzschutzsystemen unbedingt die folgenden Punkte:
- Die wirksamste Methode, um sich vor Absturz zu schützen, ist ein Kollektivschutz, z. B. Geländer oder Fassadengerüst.
- Persönliche Absturzschutzsysteme dürfen nur verwendet werden, wenn kein Kollektivschutz möglich ist oder bei Arbeiten auf Dächern, die höchstens zwei Personenarbeitstage dauern.
- Arbeiten mit PSA gegen Absturz (PSAgA) dürfen nur von dafür ausgebildeten Personen ausgeführt werden.
- Die PSAgA muss vor jedem Einsatz kontrolliert und mindestens einmal jährlich gewartet werden.
Die meisten Abstürze passieren auf der Baustelle
Richtiges Anseilen schützt Leben
Systeme gegen Absturz und zum Retten werden als persönliche Absturzschutzsysteme bezeichnet. Sie werden für Arbeiten in der Höhe eingesetzt und bestehen aus einem Gurt (Körperhaltevorrichtung) und mindestens einem Befestigungssystem. Dies kann eine Anschlageinrichtung, ein Verbindungsmittel oder ein Auffanggerät sein, das mit einer tragfähigen Struktur verbunden ist.
Persönliche Absturzschutzsysteme kommen in folgenden Bereichen zum Einsatz:
- als persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA)
- als System für Arbeiten am hängenden Seil oder andere seilunterstützte Arbeitsverfahren
- als Rettungssystem mit PSA-Rettungsausrüstung
Ausbildung
Arbeiten mit persönlichen Absturzschutzsystemen wie der PSA gegen Absturz gelten als Arbeiten mit besonderen Gefahren. Sie dürfen nur von Personen ausgeführt werden, die dafür ausgebildet sind.
