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Cleverer Transfer Patient: Hilfsmittel bereitstellen

Wenn ein Patient umgelagert oder transportiert wird, können Ihre Mitarbeitenden sich weh tun. Ein Cleverer Transfer vermeidet diese Überlastung. Sie erhalten einen Überblick über die wichtigsten Hilfsmittel, die sich im Spital oder Altersheim bewährt haben. Und Sie erfahren, wie sie eingesetzt werden.

Inhalt

Kurz und bündig

In der Pflege werden Patienten und Patientinnen im Bett gewendet, in eine andere Position gebracht oder vom Bett in einen Stuhl oder Rollstuhl transportiert. Dabei sind Stellungen und Handgriffe nötig, die Ihre Teams körperlich überlasten können. 

  • Ein Cleverer Transfer soll Ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen, ihre Arbeit schonend und ergonomisch korrekt zu verrichten. 
  • Im Vordergrund stehen nicht teure technische Lösungen. Viele kleine, in der Beschaffung günstige Hilfsmittel erleichtern die Arbeit beim Patiententransport und Transfer enorm. Sie sind aber oft zu wenig bekannt. 
  • Erfahren Sie mehr über geeignete Hilfsmittel und deren Nutzen.

Geeignete Hilfsmittel

Die Einführung des Cleveren Transfers in der Pflege und Betreuung soll körperliche Überlastungen Ihrer Mitarbeitenden vermeiden. Der systematische Einsatz von Hilfsmitteln beim Transfer reduziert die körperliche Belastung der Mitarbeitenden entscheidend. Nach den ersten Schritten zur Einführung geht es deshalb darum, die notwendigen Hilfsmittel zu beschaffen und bereitzustellen.

Im Vordergrund stehen nicht teure technische Lösungen. Viele kleine, in der Beschaffung günstige Hilfsmittel erleichtern die Arbeit enorm. Sie sind aber oft nur wenig bekannt.

Auf sapros.ch

, dem Internet-Marktplatz für Sicherheitsprodukte, finden Sie geeignete Hilfsmittel für den täglichen Einsatz beim Transfer.

So gehen Sie vor

Bestimmen Sie, welche Hilfsmittel in Ihrem Betrieb benötigt werden. Es sind die Hilfsmittel für die Transfersituationen, die Sie in den ersten Schritten   ausgewählt haben.

Informieren Sie sich anhand der Hilfsmittel-Galerie über die wichtigsten Eigenschaften und Anforderungen der einzelnen Hilfsmittel.

Hilfsmittel können Sie zum Beispiel auf sapros.ch   bestellen, dem Internet-Marktplatz für Sicherheitsprodukte.

Die wichtigsten Hilfsmittel kurz vorgestellt

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Die Antirutschmatte verhindert es, dass die Füsse der Person im Bett weggleiten. Sie erleichtert die Kraftübertragung von den Füssen aufs Bett. Zum Beispiel dann, wenn die Person im Liegen in Richtung Kopfende bewegt werden soll. Anforderungen: hoher Reibungswiderstand für guten Halt.
Wir sehen ein blaues, gefaltetes Tuch. Es symbolisiert die Hilfsmittel, die beim Cleveren Transfer eingesetzt werden können.
Gleithilfen und Gleitmatten erleichtern als glatte Unterlage das Bewegen einer Person im Bett. Tunnelgleithilfen sind einfacher zu handhaben als einfache Tücher. Anforderungen: Verschiedene geeignete Grössen, durch Farbe oder Kennzeichnung unterscheidbar, gepolstert (feuchtigkeitsaufnehmend) für Verbleib im Bett, ungepolstert (einfach zu reinigen) zum Entfernen nach Gebrauch.
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Der Haltegürtel oder Transfergurt wird von den Mitarbeitenden oder der zu bewegenden Person getragen. Er ermöglicht ein sicheres Greifen und besseres Steuern des Bewegungsablaufs. Anforderungen: Antirutschfolie auf der Innenseite, Umfang verstellbar.
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Eine Person im Bett kann sich mittels eines Bettzügels vom Liegen ins Sitzen hochziehen, sich sitzend festhalten oder sich in Richtung Kopfende ziehen. Anforderungen: Muss gut zu greifen sein, griffig gestaltet, kein Abrutschen.
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Der «Footstool» dient der zu bewegenden Person als Bodenerhöhung, beim Aufstehen vom Bett oder beim Positionieren im Sessel und Rollstuhl. Anforderungen: geeignete Höhe, kippstabil, als Block ausgeführt (ohne Füsse).
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Der Beingurt unterstützt das Stehvermögen einer Person beim Umsetzen in den Rollstuhl, auf die Toilette, in einen Stuhl oder Autositz. Er erlaubt den Mitarbeitenden, die Drehbewegung zu stabilisieren. Anforderungen: gepolstert, sicherer Klettverschluss.
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Das Rutschbrett vereinfacht das Überwinden kleinerer Höhenunterschiede, zum Beispiel von der Bettkante in den Stuhl. Es gibt durch die Überbrückung kurzer Abstände zusätzliche Sicherheit. Der Transfer kann damit in kleinen Schritten erfolgen. Anforderungen: wegklappbarer Teil für leichteren Transfer in den Rollstuhl, flexibles Material zur besseren Überbrückung kleiner Kanten, Antirutschfolie auf der Unterseite.
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Die Antirutsch-Kissenauflage macht es leichter, im Rollstuhl oder Sessel nach hinten zu rutschen. Gleichzeitig verhindert sie das Rutschen nach vorn. Anforderungen: Oberfläche gleitfähig in eine Richtung, rutschhemmend in die andere, weich, ohne harte Kanten.
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Das Rollbrett eignet sich, um passive Personen liegend zu transferieren, zum Beispiel auf einen Duschwagen, eine Trage oder auf ein anderes Bett. Es überwindet Höhenunterschiede und ermöglicht einen für alle Beteiligten komfortablen und schonenden Transfer. Anforderungen: leicht, gut gleitfähig, eventuell faltbar, mit Aufhängemöglichkeit, abnehmbarer Bezug für leichte und hygienische Aufbereitung.
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Die Positionswechselhilfe / Aufrichthilfe wird eingesetzt, um Personen, die stehen können, zum Beispiel von der Bettkante in den Rollstuhl zu transferieren.
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Der fahrbare Patientenlifter eignet sich für Transfers vom Fussboden aufs Bett, zwischen einem Bett und Rollstuhl, für Horizontaltransfers oder für das Gehtraining.

Für alle Hilfsmittel gelten folgende Anforderungen:

  • Hygienisch aufbereitbar, idealerweise mit Wischdesinfektion oder Waschen, Tauchen
  • Einfach ohne Hilfe von Fachpersonen zu warten und instandzuhalten
  • Muss die betriebsspezifischen Hygienekriterien erfüllen
  • Konformitätserklärung zum Medizinproduktegesetz vorhanden
  • CE-Kennzeichnung vorhanden

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