Sonnenschutz-Kopfbedeckungen
Personen, die im Freien arbeiten, sind im Sommer besonders intensiver UV-Strahlung ausgesetzt. Vor allem Kopf, Ohren und Nacken sind exponiert und müssen unbedingt vor langzeitiger UV-Belastung geschützt werden. Wer eine Kopfbedeckung trägt, schütz besonders sonnenexponierte Stellen der Haut vor Hautkrebs. Hier finden Sie Empfehlungen für wirksame Kopfbedeckungen.
Inhalt
Kurz und bündig
Für Personen, die vorwiegend im Freien arbeiten, ist der Sonnenschutz bei der Arbeit besonders wichtig. Sie sind einer doppelt so starken UV-Strahlung ausgesetzt, wie in der Freizeit und den Ferien zusammen. Jährlich erkranken rund 1000 Personen, die im Freien tätig sind, an Hautkrebs. Dabei handelt es sich meistens um hellen Hautkrebs. Das ist wichtig zu wissen:
- Heller Hautkrebs tritt hauptsächlich am Kopf und vor allem auf der Nase, den Ohren und der Stirn auf.
- Tragen Sie eine passende Kopfbedeckung mit Stirnblende und Nackenschutz oder Krempe, welche die empfindlichen Stellen schützt.
Anforderungen an Sonnenschutz-Kopfbedeckungen
Ganzheitlicher Sonnenschutz umfasst Sonnencreme und schützende Kleidung. Dabei steht eine wirksame Kopfbedeckung mit Stirnblende und Nackenschutz an erster Stelle. Trotzdem sollten Sie die Nase, Wangen, Lippen, Ohren und den Hals mehrmals täglich mit reichlich Sonnencreme einreiben.
Folgende Anforderungen werden an eine Kopfbedeckung mit Stirnblende und Nackenschutz oder mit Rundum-Krempe gestellt:
- Die Stirnblende oder die Rundum-Krempe haben eine Länge von mindestens 8 cm. Wichtig: Der Abstand wird von der Stirn bis zum Ende der Stirnblende beziehungsweise der Krempe gemessen.
- Beim Tragen eines Industrieschutzhelms darf das Sichtfeld nicht eingeschränkt werden. Deshalb soll die Stirnblende oder der vordere Teil der Rundum-Krempe aus transparentem Material bestehen. Generell ist jede solche Einschränkung durch die PSA so gering wie möglich zu halten (PSA-Verordnung 2016/425, Anhang II, Punkt 2.3).
- Der Stoff der Kopfbedeckung inkl. Nackenschutz und Stirnblende oder Rundum-Krempe haben mindestens einen Schutzfaktor von UPF 40 (nach SN EN 13758, AS/NZS 4399 oder UV-Standard 801).
- Der Nackenschutz oder die Rundum-Krempe müssen die Ohren und den Nacken wirksam gegen die Sonnenstrahlung abschatten.
- Ein Visier am Helm ersetzt keine Stirnblende oder Rundum-Krempe! Wenn aufgrund des Visiers keine Stirnblende oder Rundum-Krempe am Helm befestigt werden kann, dann muss das Visier am Helm bei Sonneneinstrahlung konstant unten getragen werden. Das Visier muss aber gegen UV-Strahlen der Sonne schützen.
- Lüftungsschlitze sind möglich, idealerweise werden diese bedeckt. Anderenfalls muss darauf hingewiesen werden, dass dort der Schutz verringert ist.
Kopfbedeckungen im Praxistest
Wir haben uns nach Kopfbedeckungen umgeschaut, die besonders für Personen geeignet sind, die im Freien arbeiten. In Australien, das für seine intensive UV-Strahlung bekannt ist, sind wir fündig geworden. Dort werden Kopfbedeckungen mit Nackenschutz seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Wir haben entsprechende Hut-Modelle in Zusammenarbeit mit Gärtnereien und Bauunternehmen getestet.
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Aussagen von Menschen, die draussen arbeiten
Landschaftsgärtnerin
«Dieser Hut mit Nackenschutz ist sehr bequem. Er ist nicht eng und leicht zu tragen. Er gibt schön Schatten.»
Landschaftsgärtner
«Der Hut deckt den hellen Teil des Himmels ab. Das finde ich angenehm. So hat man die Sonne nicht direkt im Gesicht.»