Flaschenabfüllmaschine: Verhütung der beruflichen Lärmschwerhörigkeit.

Lärm und Vibrationen

  • Starke Lärm- oder Vibrationsbelastungen am Arbeitsplatz können die Gesundheit bleibend schädigen.
  • Wer lärm- und vibrationsarme Maschinen und Geräte verwendet, kann die Belastung in vielen Fällen auf ein ungefährliches Mass reduzieren. 
  • Wo trotz technischer Massnahmen weiterhin Lärm das Gehör von Mitarbeitenden eines Betriebs gefährdet, bieten Gehörschutzmittel einen guten Schutz. Wichtig ist, sie korrekt und konsequent anzuwenden. Dies können Vorgesetzte nur durch regelmässige persönliche Schulung und Kontrolle erreichen.

200 000 Menschen sind betroffen

In der Schweiz sind gegen 200 000 Menschen während der Arbeit einer Lärmbelastung über dem Arbeitsplatzgrenzwert ausgesetzt. Die Zahl der Personen, die beruflich einer gesundheitsgefährdenden Vibrationsbelastung ausgesetzt sind, wird auf etwa 20 000 geschätzt.

Lärm am Arbeitsplatz – das müssen Sie wissen

Personen, die immer wieder starkem Lärm ausgesetzt sind, droht ein bleibender Hörverlust. Oft kommt es in jungen Jahren zur Schädigung. Eine Behinderung im Alltag tritt erst auf, wenn zum lärmbedingten Gehörschaden eine Altersschwerhörigkeit hinzukommt. Meist wird das Handicap erst im Alter von 60 Jahren so stark, dass die Betroffenen z. B. einer Diskussion nicht mehr folgen können oder eine Wetterprognose   nicht verstehen. Hörgeräte können in diesem Fall helfen, erbringen aber nie die Leistung eines gesunden Gehörs. Wie hört sich ein Gehörschaden an? 

Konsequenter Lärmschutz und gute Instruktion
Verhindern Sie als Arbeitgeber oder Vorgesetze in Ihrem Betrieb Gehörschäden, die durch berufliche Lärmbelastung entstehen! Eine gute Instruktion der Mitarbeitenden im Anwenden von Gehörschutzmitteln sowie die konsequente Um- und Durchsetzung der Lärmschutz-Massnahmen sind dafür entscheidend.
Andere Lärmprobleme
Die Suva ist zuständig für das Vermeiden von Gehörschäden durch die berufliche Lärmbelastung. Welche Stellen für andere Lärmprobleme zuständig sind, sehen Sie auf dem Portal www.laerm.ch  des «Cercle Bruit Schweiz».
In der Freizeit sollte sich das Gehör erholen können. Stattdessen wird es oft zusätzlich belastet. Beispielsweise beim Heimwerken oder bei der Gartenarbeit mit lauten Geräten kann das Ohr genauso Schaden nehmen wie an einem industriellen Arbeitsplatz.
Zu laute Musik trübt den Musikgenuss

Gerade bei jungen Leuten ist es aber noch mehr die Musik, die das Gehör in der Freizeit gefährdet. Ein lärmbedingter Hörschaden beeinträchtigt noch vor der sprachlichen Verständigung den Musikgenuss:

Wie hört sich ein Gehörschaden an?  Dass ein ständiges Pfeifen im Ohr (Tinnitus) den Musikgenuss verdirbt, ist klar.

Die Broschüre Musik und Hörschäden  richtet sich an alle, die Musik hören oder spielen und dabei ihr gutes Gehör erhalten wollen. Den Ton dazu liefert die CD Audio Demo 3  mit 99 Tonsignalen, Hördemonstrationen, Gehörschadensimulationen und Geräuschlandschaften.

Studien statt Vorurteile

Studien der Suva haben ergeben, dass beim mobilen Musikhören nur eine Minderheit der Benutzer, etwa sieben Prozent, den Ohren eine gefährliche Belastung zumutet. Die Mehrheit bleibt auf der sicheren Seite.

Eine Langzeitauswertung des Hörvermögens der auf den Suva-Audiomobilen untersuchten Lehrlinge weist nicht auf eine Verschlechterung des Hörvermögens seit 1975, im Gegenteil.

Broschüre Musik und Hörschäden 

Präventionsmodul Musik und Hörschäden 

Im Unterschied zu vielen anderen Gefährdungen gibt es gegen Vibrationen keine wirksame Persönliche Schutzausrüstung. Umso wichtiger sind technische Massnahmen zur Verringerung der Vibrationsbelastung.

Ausführliche Informationen für Arbeitgeber und Sicherheitsverantwortliche über gesundheitsgefährdende Vibrationsbelastungen finden Sie in der Broschüre Risikofaktor Vibration  .

Vibrationen und Schwangerschaft
Besondere Beachtung ist dem Schutz Schwangerer vor Vibrationen zu schenken. Nähere Informationen bieten die Webseiten des SECO  zum Thema Mutterschutz.
Hand-Arm-Vibrationen (HAV)

Vibrationen oder Schläge  von Werkzeugen und Geräten wirken auf die Hände und Arme ein (z.B. Kettensägen). Die Hauptgefahren sind Durchblutungsstörungen («weisse Finger») sowie Knochen- und Gelenkschäden.

Ganzkörpervibrationen (GKV)

Wer über Jahre hinweg regelmässig vibrierende Fahrzeuge oder Maschinen  lenkt, kann bleibende Veränderungen an Wirbelsäule und Bandscheiben erleiden.

Die möglichen Folgen sind:

  • chronische Rückenschmerzen
  • Schmerzen im Lendenbereich
  • Bewegungseinschränkungen
Arbeiter beim Abspitzen von Keramikplatten.

Handeln

So schützen Betriebsleiter und Sicherheitsbeauftragte ihre Mitarbeitenden

Das Gehör ist ein genauso zentrales wie empfindliches Sinnesorgan und erleidet allzu leicht bleibenden Schaden. Vibrationen bilden ein oft unterschätztes Risiko für chronische Erkrankungen.

Wenn Sie in Ihrem Betrieb systematisch nach den folgenden Punkten vorgehen, können Sie Ihre Mitarbeitenden vor dem Verlust des Gehörs oder vibrationsbedingter bleibender Gesundheitsschäden bewahren. Damit erhalten Sie ihnen ein wichtiges Stück Lebensqualität.

Grenzwerte für Lärm am Arbeitsplatz
Die Schweizerischen Grenzwerte für Lärm am Arbeitsplatz finden Sie in der Publikation Grenzwerte am Arbeitsplatz  . Das Merkblatt Akustische Grenz- und Richtwerte  gibt einen Überblick, welche Vorschriften zum Schutz der Mitarbeitenden vor Lärm gelten und welche Massnahmen zu treffen sind.
Dank Schallpegeltabelle der Suva ohne Messung direkt zur Massnahmenplanung

In den Schallpegeltabellen  publiziert die Suva Werte für die Lärmbelastung bei typischen beruflichen Tätigkeiten. Sie brauchen keine Messungen durchzuführen. Die Tabellen Ihrer Branche zeigen Ihnen direkt, für welche Mitarbeitenden Sie Lärmschutzmassnahmen treffen und vorsorgliche Gehöruntersuchungen Interner Link Handeln, Akkordeon 5] im Audiomobil der Suva durchführen sollten.

Falls die Angaben auf der Schallpegeltabelle nach Ihrer Einschätzung nicht mit den Verhältnissen in Ihrem Betrieb übereinstimmen, kontaktieren Sie das Team Akustik der Suva [Angabe Kontakt gemäss Vorgabe Projekt].

Kursangebot «Lärm am Arbeitsplatz»
Sicherheitsbeauftragten und Betriebsleitern von Betrieben mit gehörgefährdendem Lärm empfiehlt die Suva, den Kurs Lärm am Arbeitsplatz  zu besuchen. Im Kurs lernen die Teilnehmer die notwendigen Schutzmassnahmen und werden in der Umsetzung geschult.
Lärmbelastung selber messen und beurteilen
Die Lärmbelastung an Arbeitsplätzen kann stark schwanken, sei dies wegen der Bearbeitung wechselnder Materialien, unterschiedlicher Produkte oder auch jahreszeitlich ändernden Tätigkeiten wie etwa im Strassenunterhalt. Eine solche Belastung zu messen und zu beurteilen kann deshalb sehr aufwendig sein.
Kursangebot «Lärm am Arbeitsplatz messen und beurteilen»

Wenn Sie als Sicherheitsbeauftragter eines grösseren Betriebs selber Lärmmessungen durchführen wollen, empfehlen wir Ihnen, den Kurs Lärm am Arbeitsplatz messen und beurteilen  der Suva zu besuchen. Wichtige Grundlagen dazu finden Sie in der Infoschrift Gehörgefährdender Lärm am Arbeitsplatz  .

Bei der Berechnung der Lärmexposition aus den gemessenen Schallpegeln und den Expositionszeiten für verschiedene Tätigkeiten hilft die Rechenvorlage dB-Calc  .

Ausleihe von Messgeräten

Das Team Akustik der Suva stellt Betrieben für Lärmmessungen geeignete Schallmessgeräte für 10 Tage kostenlos zur Verfügung.
Solche Geräte sind ab 500 Franken im Handel  erhältlich.

Achtung: Schallmess-Apps für Smartphones haben sich als unzuverlässig bis irreführend erwiesen.

Schaffen Sie leisere Arbeitsplätze durch technischen Lärmschutz
Technischer Lärmschutz hat immer Priorität vor dem Einsatz von Gehörschutzmitteln.
Für viele Lärmprobleme gibt es heute Standardlösungen:
Alle Branchen
  • Bei der Beschaffung von Maschinen und Geräten anhand der Herstellerangaben über die Lärmemissionen lärmarme Produkte auswählen.
  • Druckluftbetriebene Werkzeuge und Steuerungen mit Schalldämpfer betreiben.
  • Trennschleifgerät (Winkelschleifer, Flex) mit lärmarmen Trenn- und Schleifscheiben betreiben.
  • Einlochdüsen (bei Druck über 3,5 bar) und Abblaspistolen mit Venturi- oder Injektordüsen durch Sicherheitsblaspistolen ersetzen.
Holzbearbeitung
  • Hacker in einem separaten Raum betreiben.
  • Lärmarme Fräseblätter verwenden.
Kunststoffindustrie
  • Ultraschallschweissmaschinen kapseln, hinter einer wirksamen Abschirmung (Akustikdecke notwendig) oder in einem separaten Raum betreiben.
  • Abfallmühlen in einem separaten Raum betreiben (Ausnahme: Langsamläufer).
Metallbearbeitung
  • Einsatz von Nadelhämmern vermeiden oder die Arbeiten in einem abgetrennten Raum ausführen.
  • Schweiss-, Schlosser- und Verputzplätze mit schallabsorbierenden Schutzwänden abtrennen (Blend- und Schallschutz). Bei temporären Arbeitsplätzen ist diese Massnahme als Empfehlung zu betrachten.
  • Gleitschleif-Anlagen mit Schallschutzdeckel und/oder in separatem Raum betreiben.
  • Stanzautomaten mit Presskraft ≥ 28 Tonnen und ≥ 350 Hüben/min kapseln oder in separatem Raum betreiben.
  • Beim Schweissen Antihaftspray gegen Schweissspritzer verwenden.

Wenn Sie eine bestehende Maschine leiser machen wollen, hilft Ihnen die Checkliste Technische Lärmschutzmassnahmen , den Hebel am richtigen Ort anzusetzen.

Eine Liste von Ingenieurbüros, die sich mit Lärmfragen beschäftigen und Sie bei der Umsetzung unterstützen können, finden Sie auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Akustik SGA  .

Kaufen Sie leise Maschinen
In Verkaufsunterlagen und in der Bedienungsanleitung müssen bei lauten Maschinen Angaben über die Lärmemissionen gemacht werden. Vergleichen Sie als Käufer diese Angaben und entscheiden Sie sich für leise Maschinen. Der Aufpreis zahlt sich aus.
Es ist entscheidend, dass lärmbelastete Personen ihren Gehörschutz richtig und bei jeder lauten Tätigkeit tragen. Dazu sind sie besser motiviert, wenn sie erfahren, wie stark ein Gehörschaden das Zusammenleben beeinträchtigt.
Wie klingt ein Gehörschaden?

Lassen Sie Ihre Mitarbeitenden erleben, wie Musik  klingt oder wie schwierig es ist, einem Gespräch in einem lauteren Restaurant  zu folgen, wenn man einen Gehörschaden hat.
Weitere Hörbeispiele 

Oder beginnen Sie Ihre Gehörschutz-Instruktion mit einer Videosequenz von «Napo – Schluss mit Lärm». Ohne Worte verstehen Ihre Mitarbeitenden, dass ein Gehörschaden langsam und schmerzlos entsteht und nicht repariert werden kann.

Auch ein Erlebnisbericht einer Person mit Hörproblemen ist sicher eindrücklich.

Kann man einen Lärmhörschaden reparieren?
Lärmbedingte Gehörschäden sind weder heil- noch operierbar.
Machen Sie Ihren Mitarbeitenden deutlich, dass Hörgeräte immer nur ein Hilfsmittel sind, um sich wieder verständigen zu können. Mit keinem Hörgerät hört man so gut wie mit einem gesunden Gehör!
Persönliche Beiträge für weniger Lärm

Jeder einzelne kann Lärm vermeiden und einen Beitrag für ruhigere Arbeitsplätze leisten. Die wertvollsten Ideen dafür werden Ihnen Ihre Mitarbeitenden selbst liefern. 

  • Späne aufsaugen oder aufwischen statt mit Druckluft Staub aufzuwirbeln.
  • Maschinen und Geräte richtig instand halten: scharfe Werkzeuge und gut gewartete Lager sind leiser.
  • Kapselungen schliessen.
  • Paletten hinlegen statt fallen lassen.
  • Kurze laute Arbeiten in Randzeiten oder während der Mittagspause erledigen.
  • Werkstücke mit der Hydraulikpresse richten anstatt mit dem Hammer.
Wann ist ein Gehörschutz notwendig?
Die Suva empfiehlt, für sämtliche Arbeiten bei Schallpegeln Leq von 85 dB(A) oder mehr einen Gehörschutz zu tragen.
Ein Einheitsprodukt reicht nicht aus

Lassen Sie Ihre Mitarbeitenden mitbestimmen, welche Gehörschutzmittel sie bei der Arbeit tragen. Ermöglichen Sie ihnen, eine grössere Auswahl verschiedener Produkte auszuprobieren. Danach sollen sie bestimmen, welche Produkte ständig zur Verfügung stehen.

Gehörgänge sind in Form und Grösse sehr unterschiedlich! Ebenso variieren die Anforderungen an Gehörschutzmittel [Atomlink Anforderungen an Gehörschutzmittel] je nach Tätigkeit stark. Im Sapros-Online-Shop    für Sicherheitsprodukte, finden Sie eine grosse Auswahl an Gehörschutzmitteln.

Das Anwenden benötigt eine genaue Instruktion

Neben der Sensibilisierung der Mitarbeitenden sollte eine Gehörschutz-Instruktion folgende Punkte beinhalten:

  • Bei welchen Tätigkeiten ist Gehörschutz zu tragen? (dokumentieren und instruieren)
  • Wie werden Gehörschutzmittel gemäss den Herstellerangaben korrekt angewendet und entfernt?
    Hier gilt: Vormachen – Nachmachen – Kontrollieren – Korrigieren
  • Reinigen des Gehörschutzes (ausser bei Einwegpfropfen)
  • zweckmässige Aufbewahrung
  • Wie ist der Nachschub organisiert?
Ohne Kontrolle geht es nicht

Überprüfen Sie die korrekte Anwendung der Gehörschutzmittel mindestens einmal jährlich anhand der Checkliste Gehörschutzmittel  .

Die Verwendung von Gehörschutz und anderer Persönlicher Schutzausrüstung ist vom Arbeitgeber bzw. von den Vorgesetzten durchzusetzen. Dazu stehen dieselben disziplinarischen Mittel zur Verfügung wie für andere betriebliche Weisungen.

Mehr Information zum Thema finden Sie auf der Seite Gehörschutz   

Produkte und Lärm
Inverkehrbringer von Produkten sind verpflichtet, die Lärmemissionen von Produkten zu deklarieren. Nähere Informationen dazu finden Sie im Factsheet Deklaration der Lärmemissionen von Produkten  .
Lärm an Maschinen und Anlagen bekämpfen
Eine Maschine wird nicht durch Zufall leise, sondern als Ergebnis eines gezielten Konstruktions- und Planungsprozesses. In der Broschüre «Lärmbekämpfung an Maschinen und Anlagen  »  finden Konstrukteure und Konstruktionsingenieure wichtige Grundlagen für die Analyse, Konstruktion und schalltechnische Optimierung neuer Maschinen und Anlagen.
Die Broschüre Lärmbekämpfung durch Kapselungen  beschreibt detailliert diesen für die Lärmbekämpfung wichtigen Konstruktionsaspekt.
Leise Arbeitsplätze planen
Ruhige Arbeitsplätze entstehen nicht von selber, sondern müssen geplant werden. Berücksichtigen Sie als Planer oder Architekt von Anfang an die Raumakustik und trennen Sie konsequent leise Arbeitsplätze von lauten. Beim Bau von neuen Büro- und Betriebsräumen sind bauakustische Massnahmen heute Standard.

Folgende Fachinformationen helfen Ihnen, leise Arbeitsräume zu planen:
Auch in der Freizeit sollte man seinem Gehör Sorge tragen. So gehört beispielsweise zum Heimwerken auch ein richtiger Gehörschutz, wann immer mit lauten Geräten (z.B. Schlagbohrmaschine oder Kreissäge) gearbeitet wird.
Schutz des Gehörs an Musikveranstaltungen
An Veranstaltungen und in Lokalen mit elektronisch verstärkter Musik begrenzt die Eidgenössische Schall- und Laserverordnung (SLV) den Schallpegel und verpflichtet die Veranstalter, bei einem Stundenmittelwert über 93 dB(A) Gehörschutzpfropfen zur Verfügung zu stellen.

Wichtige Hinweise für Verantwortliche, Besucher und Musiker gibt die Seite www.schallundlaser.ch   .
Sound im Ohr
Beim Musikhören mit Kopf- oder Ohrhörern am Smartphone oder MP3-Player haben Sie die Lautstärke selbst im Griff. Voll aufgedreht, können die Geräte trotz der in Europa geforderten Pegelbegrenzung von 100 dB(A) auf Dauer gefährlich werden.
Ob das Gehör gefährdet wird, hängt aber auch vom Musikprogramm ab. Und: Wer die Lautstärke nur wenig zurückdreht, liegt rasch auf der sicheren Seite (siehe nachfolgende Tabelle).
Grafik Maximale Hördauer in Stunden pro Woche
Wichtig ist aber, nicht nur dem MP3-Player zuzuhören, sondern auch den eigenen Ohren. Rauscht oder pfeift da etwas? Dann muss die Lautstärke unbedingt reduziert werden.
Verschaffen Sie sich als Sicherheitsverantwortlicher zunächst anhand der Vibrationstabellen  der Suva einen Überblick, bei welchen Tätigkeiten welche Mitarbeitenden Ihres Betriebes gefährlichen Vibrationsbelastungen ausgesetzt sind.

Weitere Möglichkeiten zur Beurteilung der Vibrationsbelastung beschreibt die Broschüre Risikofaktor Vibrationen  .
Berechnungs-Hilfsmittel   zur Beurteilung von Vibrationen.

Planen Sie mit der Checkliste Vibrationen am Arbeitsplatz  Massnahmen zur Reduktion der Vibrationsbelastung und setzen Sie diese um.

Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeitenden für die möglichen Gesundheitsschäden durch Vibrationen und schulen Sie sie, wie die Belastungen zu reduzieren sind.

Diese Faltprospekte helfen Ihnen dabei:
Hand-Arm-Vibrationen.  Kennen Sie die Risiken
Ganzkörper-Vibrationen.  Kennen Sie die Risiken
Starke Lärm- oder Vibrationsbelastungen am Arbeitsplatz wie solche Bohrarbeiten können die Gesundheit bleibend schädigen.

Material

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