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Anlagerendite

Die Suva hat den Auftrag, mit den Vermögensanlagen genügend Ertrag zu erzielen, um sämtlichen gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen.

Inhalt

Kurz und bündig

Die Suva verfügt über den langfristigen Leistungsausweis, dass sie den gesetzlichen Renditebedarf erreicht oder sogar übertrifft. Das hat für ihre Versicherten signifikante finanzielle Vorteile:  

  • Seit vielen Jahren hat die Suva keine Umlagebeiträge zur Finanzierung der Teuerungszulagen mehr erheben müssen. Dadurch werden die Versicherten mit rund CHF 200 Mio. jährlich entlastet. 
  • Mehrmals konnten Überschüsse in Form von tieferen Prämien an die Versicherten erstattet werden.

Jährliche Anlagerendite seit 2000

2000 hat die Suva ihre Vergleichsindizes geschlagen, wobei der Suva insbesondere zugutekommt, dass sie aufgrund des öffentlichen Auftrags ihre Finanzmittel langfristig anlegen und deswegen antizyklisch agieren kann. 

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Gutes Börsenjahr 2021 ermöglicht der Suva eine Anlageperformance von 7,5 %. 
Die Entwicklung der Anlagen im Geschäftsjahr 2021 war in erster Linie geprägt durch das ausserordentliche Börsenjahr. Die Suva erreichte eine Gesamtperformance von 7,5 %. Der Durchschnitt der letzten zehn Jahre beträgt 5,2 %. Das Anlagevermögen der Suva stieg 2021 um CHF 3,9 Mia. von 55,7 Mia auf CHF 59,5 Mia. 

Dank dem guten Börsenumfeld leisteten die Aktienanlagen sowie deren alternative Anlageform Private Equity den grössten Beitrag zur Anlageperformance. Die Direktinvestitionen in Immobilien und Investitionen in Immobilienfonds trugen ebenfalls massgeblich zum guten Resultat bei. Obligationen und Kreditanlagen trugen insgesamt nur leicht zum Ergebnis bei. Hier zeigte sich ein gemischtes Bild, da der leichte Anstieg des Zinsniveaus zwar zu negativen Renditen bei den liquiden Anleihen führte, die private Darlehensvergabe jedoch andererseits einen positiven Beitrag leistete. Die Geldmarktanlagen waren weiterhin mit Negativzinsen belastet. 

Im Anlagejahr 2021 lag das Resultat leicht unter dem CS-Pensionskassen-Index und über dem Pictet-BVG-25-Index. 

Die Performance der Suva in der Langfristbetrachtung 
Die Suva hat im Durchschnitt der letzten Jahre den gesetzlichen Renditebedarf stets erreicht oder sogar übertroffen. Deshalb mussten keine Umlagebeiträge erhoben werden. Diese werden nur erhoben, wenn die Erträge aus den Kapitalanlagen nicht genügen, um die Teuerungszulagen auf den Renten zu begleichen

. Das bedeutet auch, dass in solchen Jahren mit höheren Prämien zu rechnen ist. Die Kapitalerträge genügen aber seit 2016, um die Teuerungszulagen über die Anlageerträge zu finanzieren. 

Die Suva ist finanziell unabhängig und ihre Anlagestrategie

 darauf ausgelegt, die gesetzlichen Finanzierungsziele zu erfüllen. Dank gesicherter Prämieneinnahmen kann die Suva eine langfristige Anlagestrategie verfolgen und einen wesentlichen Anteil ihres Vermögens in Aktien, Immobilien und Alternativanlagen anlegen. Nebst finanziellen Aspekten berücksichtigt die Suva dabei auch ökologische, soziale und auf verantwortungsvolle Unternehmensführung ausgerichtete Gesichtspunkte
. Die Anlagestrategie lässt sich am ehesten mit denjenigen der Pensionskassen vergleichen. Im langfristigen Vergleich lag die Rendite über dem CS-Pensionskassen-Index und dem Pictet-BVG-25-Index. 

Die Anlagen sind zweckgebunden und decken einerseits die gesetzlich vorgeschriebenen Rückstellungen für Renten, künftige Heilkosten und Taggelder sowie weitere gesetzliche Versicherungsleistungen aus Unfällen und Berufskrankheiten. Anderseits hat die Suva für versicherungstechnische und für Anlagerisiken aus Eigenmitteln angemessene Reserven zu bilden. Wurden die Finanzierungsziele mit der Rendite erreicht und übersteigen die Reserven deshalb die maximal vorgesehene Höhe, wird der Überschuss in Form von tieferen Prämien an die Versicherten erstattet.

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