Abbildung von Coronaviren

Coronavirus: Informationen für unsere Kundinnen und Kunden

Das Wichtigste in Kürze

Hier finden Sie Informationen rund um Covid-19 und wie Sie Ihre Mitarbeitenden in Ihrer Branche schützen können.

Merkblatt des SECO für Arbeitgeber – Schutz vor dem Coronavirus

Handlungshilfe für Covid-19-Kontrollen im Bereich Baustellen und Industrie

In der Handlungshilfe werden Fragen für die Kontrolltätigkeit präzisiert. Das Dokument entwickelt sich laufend weiter.

Zur Handlungshilfe 

 

FAQ - Fragen & Antworten zu Corona

Ja, bei Coronavirus kann es sich um eine Berufskrankheit handeln. Die Anerkennung als Berufskrankheit setzt voraus, dass in der beruflichen Tätigkeit ein viel höheres Risiko besteht, an Covid-19 zu erkranken als beim Rest der Bevölkerung. Eine eher zufällige Kontamination am Arbeitsplatz reicht nicht aus. Jeder Fall ist eingehend zu prüfen. Ein massiv erhöhtes Risiko kann gegeben sein, wenn Personal in Spitälern, Laboratorien und dergleichen, bei der Tätigkeit direkt mit infizierten Personen oder Material in Kontakt kommen. Ebenso können Mitarbeitende z.B. in Alters-, Behinderten- und Pflegeheimen im Rahmen der direkten Pflege von infizierten Bewohnern einem massiv erhöhten Risiko ausgesetzt sein. Bei Tätigkeiten, welche nicht auf die Betreuung und Behandlung infizierter Personen ausgerichtet sind, wie z.B. Verkaufspersonal, Hotelreinigungspersonal, Polizei, kann keine Anerkennung als Berufskrankheit erfolgen.

In Anbetracht der Gefährdung für das Personal im Gesundheitswesen, sich im Rahmen der beruflichen Tätigkeit mit Covid-19 zu infizieren, sowie in Anbetracht der im Einzelfall zum Teil gravierenden Komplikationen, sind alle Anstrengungen zur Verhütung einer beruflich bedingten Infektion zu unternehmen.

Dies betrifft insbesondere Gesundheits- und Pflegepersonal in Spitälern, in ambulanten und stationären Einrichtungen, in Pflegeeinrichtungen sowie in Laboratorien, deren konkrete Tätigkeit die Behandlung und/oder Pflege von Covid-19-infizierten Patienten umfasst oder Arbeiten mit einer stark infizierten/infizierenden oder kontaminierten Umgebung bedingt.
Im Rahmen der Verhütung von Berufskrankheiten empfiehlt die Suva allen Arbeitnehmenden im Gesundheitswesen, deren konkrete Tätigkeit die Behandlung oder Pflege von Covid-19-infizierten Patienten umfasst oder Arbeiten mit einer stark infizierten/infizierenden oder kontaminierten Umgebung, sich gegen Covid-19 zu impfen.

Ob eine Impfung gegen Covid-19 angezeigt ist, muss unter Berücksichtigung der spezifischen Gefährdung in besonderen Arbeitsbereichen (qualitative und quantitative Exposition gegenüber dem Infektionserreger) sowie der individuellen Faktoren der Arbeitnehmenden (Impfstatus, erhaltene oder abgeschwächte Immunabwehr) beantwortet werden. Diese Beurteilung muss vom Arbeitgeber in Zusammenarbeit mit Spezialisten für Spitalhygiene, Spezialisten der Arbeitssicherheit sowie einem Arbeitsmediziner oder dem Personalarzt erfolgen.

Im Kontext der Covid-19-Pandemie besteht in der Bevölkerung allgemein ein erhöhtes Risiko einer SARS‐CoV‐2-Infektion. Dies betrifft auch das Personal im Gesundheitswesen in Nicht-Covid-Einheiten. Deshalb kann – aus Sicht des Arbeitnehmerschutzes im Rahmen der Verhütung von Berufskrankheiten – keine allgemeine Impf-Pflicht im Gesundheitswesen abgeleitet werden. Die Impfung der Mitarbeitenden des Pflegedienstes und des ärztlichen Dienstes ist jedoch empfehlenswert, weil sie das Erkrankungsrisiko für die Patienten wie auch für die Arbeitnehmenden verringert

Ja, die Suva zahlt Taggeld, wenn es sich um eine medizinisch indizierte Quarantäne handelt und dafür ein ärztliches Zeugnis vorliegt.

Haben Sie eine Frage zu Taggeldern? Dann wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Suva-Agentur  .

Nein. Die Suva kann in dieser Situation keine Kosten für präventive Massnahmen übernehmen. Möglicherweise besteht Anspruch auf eine Entschädigung für Erwerbsausfall aufgrund der Massnahmen, welche der Bundesrat zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen getroffen hat. Informationen dazu finden sie beim Bundesamt für Sozialversicherungen unter Entschädigung für Erwerbsausfall bei Massnahmen gegen das Coronavirus  .

Haben Sie eine Frage zu Taggeldern? Dann wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Suva-Agentur  .

Bei Kurzarbeit bleibt die Versicherungsdeckung bestehen. Der gesamte Lohn ist weiterhin versichert und prämienpflichtig. Die Kurzarbeits- und Schlechtwetterentschädigungen werden an den Arbeitgeber ausgerichtet. Dieser ist verpflichtet, die vertraglich vereinbarten Sozialversicherungsbeiträge und -prämien entsprechend der normalen Arbeitszeit zu bezahlen, wobei die vollen Beitrags- und Prämienanteile dem Arbeitnehmer vom Lohn abgezogen werden können.

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Hotlines (Mo - Fr 08.00 bis 17.00 Uhr)

Bau

Hotline für Fragen zum Schutz der Arbeitnehmenden vor dem Coronavirus auf Baustellen. Telefon: 041 419 60 00

Gewerbe und Industrie

Hotline für Fragen zum Schutz der Arbeitnehmenden vor dem Coronavirus für Gewerbe und Industrie. Telefon: 041 419 60 02

Gut zu wissen: Die Hotlines beantworten nur Fragen, welche die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz betreffen. Für allgemeine Beratungen sowie Fragen zu Taggeldern und Versicherungsleistungen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Suva-Agentur  .


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