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Hautkrankheiten: Wie Coiffeusen und Coiffeure ihre Hände schützen können

Das Waschen der Haare und Chemikalien in Haarpflegeprodukten können rissige und trockene Hände verursachen. Wer die Haut ungenügend schützt, läuft Gefahr, dass sich ernsthafte Hautprobleme entwickeln. Hier erfahren Sie, welche Arbeiten im Coiffeur-Salon Ihre Haut belasten und wie Sie sich am besten schützen können.

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Kurz und bündig

Jede zweite Woche muss eine Friseurin oder Friseur den Beruf wegen einer Hauterkrankung aufgeben. Die Erkrankung verläuft häufig schleichend, sie kann aber zu einer Allergie führen. Hat sich eine Allergie entwickelt, kann oft nicht mehr im angestammten Beruf gearbeitet werden.

Deshalb ist es wichtig, die Hände zu schützen, auch wenn man noch kein Hautproblem hat. Das bedeutet, beim Umgang mit Chemikalien wie Färbe- und Bleichmitteln konsequent Handschuhe zu tragen.

Schützen Sie Ihre Hände aber auch, wenn Sie Haare waschen. Nutzen Sie jedes Mal entweder Hautschutzcreme oder Handschuhe. Denn auch der häufige Kontakt mit milden Shampoos und bereits die ständige Feuchtigkeit belasten die Haut.

«Unsere Hände sind unser grösstes Kapital»

Im Berufsalltag sind Ihre Hände ständig Wasser und Chemikalien ausgesetzt. Machen Sie es deshalb wie Starcoiffeur Martin Dürrenmatt und schützen Sie Ihre Hände konsequent mit Handschuhen. So vermeiden Sie Hautkrankheiten.

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Ekzeme sehen schrecklich aus

Am Anfang hatte Deborah nur gerötete und trockene Hände. Doch dann bildeten sich eitrige Bläschen und blutende Hautrisse. Beinahe hätte sie ihren Beruf aufgeben müssen. Seither schützt sie ihre Hände mit Handschuhen.

Coiffeuse Deborah spricht mit Starcoiffeur Martin Dürrenmatt über ihre Hautkrankheit.

Hautschutz lohnt sich

Gerade wenn Sie und Ihre Mitarbeitenden keine Hautprobleme haben, stehen wahrscheinlich die Kosten für Handschuhe und Hautschutzcreme im Vordergrund. Doch die sind gar nicht so hoch, wie Sie vielleicht denken. In einem kleinen Coiffeur-Salon mit drei Angestellten kostet der Hautschutz etwa zwei Franken pro Tag.

Die Kosten durch einen Arbeitsausfall sind dagegen viel grösser. Ein Frisör mit einem Ekzem an der Hand kann wiederholt für längere Zeit nicht arbeiten. Unter Umständen muss eine zuverlässige Arbeitskraft ihren Beruf ganz aufgeben. Ein einziger Fall einer Hauterkrankung wird so rasch teurer als der Hautschutz für mehrere Jahre.

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