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Epoxidharz: Wann Handschuhe ein Muss sind

Epoxidharz kann Hautprobleme verursachen. Deshalb sollten Ihre Mitarbeitenden jeden Hautkontakt damit vermeiden. Denken Sie daran, dass eine Kontamination nicht nur beim Auftragen passieren kann. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Ihre Mitarbeitenden in den hier beschriebenen Situationen Schutzhandschuhe tragen.

Inhalt

Kurz und bündig

Bei Arbeiten mit Epoxidharz – auch Epoxy genannt – muss jeder Kontakt mit der Haut vermieden werden.

Das betrifft insbesondere auch Vorbereitungs- und Aufräumarbeiten. Konkret sind Handschuhe immer dann ein Muss, wenn

  • Epoxide und Härter gemischt werden.
  • Epoxidharz aufgetragen wird.
  • Werkzeuge gereinigt werden.
  • Abfall entsorgt wird.

Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihre Mitarbeitenden beim Umgang mit Epoxidharz an den Händen und am Körper ausreichend geschützt sind. 

Achten Sie beim Kauf der Schutzausrüstung auf chemikalienbeständige Handschuhe aus Nitril. So schützen Sie Ihre Mitarbeitenden vor Gesundheitsschäden.

Hier sind Handschuhe ein Muss

Aufgrund der Risiken von Epoxidharz für die Gesundheit sollten Sie jeden Kontakt mit noch klebrigem Harz unbedingt vermeiden. Eine unbeabsichtigte Kontamination passiert allerdings nicht nur beim Auftragen. Deshalb sollten Ihre Mitarbeitenden auch in folgenden Situationen immer Handschuhe sowie Schutzkleidung mit langen Beinen und langen Ärmeln tragen:

Beim Mischen von Epoxiden und Härter

Begleitende Massnahme: Verhindern Sie Spritzer, indem Sie einen Mischer mit niedriger Geschwindigkeit einsetzen. Schutzhandschuhe und Schutzkleider schützen die Haut vor den Spritzern, die bei aller Vorsicht dennoch entstehen können. 

Ein Arbeiter mischt Epoxid und Härter mit einem Mischer in einem Behälter.

Ein Arbeiter mischt Epoxid und Härter mit einem Mischer in einem Behälter. Die Handschuhe und Arbeitskleidung schützen ihn vor Spritzern, die durch die Rührbewegung entstehen könnten. 

Beim Auftragen von Epoxidharz

Begleitende Massnahme: Stellen Sie Werkzeuge mit langen Stielen bereit. Je weiter weg die Mitarbeitenden vom klebrigen Epoxidharz stehen, umso geringer ist das Risiko einer ungewollten Kontamination von Schuhen und Arbeitskleidern.

Zwei Arbeiter verteilen Epoxidharz mit Malerrolle und Schaber auf dem Boden.

Zwei Arbeiter verteilen Epoxidharz mit mit Malerrolle und Schaber auf dem Boden. Dank den langen Stielen können sie das Harz aus einer sicheren Distanz auftragen. 

Beim Reinigen der Werkzeuge

Sowohl die Werkzeuge als auch Behälter sind mit klebrigen Epoxidharzresten kontaminiert. Deshalb müssen Sie auch bei der Aufräumarbeit und der Reinigung darauf achten, jeden Hautkontakt zu vermeiden.

Ein Mitarbeiter entfernt mit einem Pinsel Epoxidharzreste von einem Kessel.

Ein Mitarbeiter entfernt mit einem Pinsel Epoxidharzreste von einem Kessel. Die Handschuhe schützen vor einer unbeabsichtigten Übertragung von Resten auf die Haut.

Wenn Abfall entsorgt wird

Nach Abschluss der Arbeit müssen Sie Abdeckfolien, Klebebänder und weiteres Hilfsmaterial einsammeln und entsorgen. Denken Sie daran, dass dieses Material kontaminiert sein könnte. Besonders bei sperrigem Abfall besteht die Gefahr von Hautkontakt.

Ein Arbeiter rollt Abfälle in eine Plastikfolie ein.

Ein Arbeiter rollt Abfälle in eine Plastikfolie ein. Da die Abfälle möglicherweise mit noch klebrigem Epoxidharz verschmutzt sind, trägt er Schutzhandschuhe für die Aufräumarbeiten.

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